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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Privathaushalte gaben monatlich 12 Euro für Blumen aus
Die nordrhein-westfälischen Privathaushalte gaben 2020 im Schnitt monatlich 12 Euro für Blumen aus; das waren 0,5% ihrer gesamten Konsumausgaben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Valentinstags mitteilt, hatten zwei von drei Haushalten (68,9% ) im Jahr 2020 Blumen gekauft. Haushalte von Paaren gaben mit 15 Euro pro Monat mehr für Blumen aus als die übrigen Haushalte (10 Euro). Drei von vier Paarhaushalten (74,1%) hatten angegeben, Blumen gekauft zu haben (übrige Haushalte: 65,0%).
Preise für Pflanzen und Blumen seit 2015 um 16,7% gestiegen
Die Preise für Pflanzen und Blumen waren in Nordrhein-Westfalen im Januar 2022 um 10,8% höher als ein Jahr zuvor; die Verbraucherpreise insgesamt sind im selben Zeitraum um 5,1% gestiegen. Auch in den vergangenen sechs Jahren haben sich Pflanzen und Blumen überdurchschnittlich verteuert: So stiegen die Preise für Pflanzen und Blumen in NRW zwischen 2015 und 2021 um 16,7% und damit stärker als die Verbraucherpreise insgesamt (+9,2%).
83% aller importierten Rosen stammen aus den Niederlanden
23.653 Tonnen frische Rosen im Wert von 137,8 Mio. Euro wurden im Jahr 2020 nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Das wichtigste Herkunftsland für den Import von Schnittrosen nach NRW waren dabei die Niederlande (19.696 Tonnen) mit einem Anteil von 83% am gesamten Schnittrosenimport. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Kenia (2.662 Tonnen) und Äthiopien (577 Tonnen).
Weniger Florist(inn)en ausgebildet
Eine Ausbildung als Florist oder als Floristin absolvierten in NRW im Jahr 2020 insgesamt 417 Personen. Das waren 23% weniger als fünf Jahre zuvor (2015: 540). Diesen Ausbildungsberuf erlernten überwiegend Frauen: 94,4% der Auszubildenden waren im Jahr 2020 weiblich. (IT.NRW)

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