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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Handwerk und Galabau beschließen Zusammenarbeit
"Gemeinsam stärker!" - In diesem Sinne haben HANDWERK.NRW und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um künftig die politische Interessenvertretung und die Angebote für die jeweiligen Mitgliedsbetriebe gemeinsam voranzubringen und zu verbessern.
„Beide Verbände stehen für eine mittelständische Unternehmenskultur und für eine Qualifikationskultur, die das Lernen auf die betriebliche Praxis und auf echte Wettbewerbsbedingungen ausrichtet", betonte der Präsident von HANDWERK.NRW, Andreas Ehlert. „Wir teilen dieselbe Philosophie."
Josef Mennigmann, Präsident des VGL NRW, hob hervor, dass Betriebe des Handwerks und des Garten- und Landschaftsbaus im Alltag oft eng zusammenarbeiten: „Maßnahmen für mehr Klimaschutz und für bessere Klimafolgenanpassung lassen sich nur mit den Kapazitäten und dem Knowhow unserer Betriebe wirklich umsetzen."
So gibt es eine Reihe von politischen Themen, bei denen beide Verbände am selben Strang ziehen: „Nach unserer gemeinsamen Auffassung kommt es auf die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in Klimaschutz und Klimafolgenanpassung an", so Mennigmann. „Uns beiden ist wichtig, dass sich Land und Kommunen zu einer mittelstandsfreundlichen Vergabepraxis bekennen und die Grenzen der wirtschaftlichen Betätigung der öffentlichen Hand beachten", ergänzt Ehlert.
Der Fachkräftemangel ist für beide Seiten eine zentrale Herausforderung: „Die Qualität der beruflichen Bildung, die Sanierung von Bildungsstätten, die Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung sowie die Sicherung des Fachlehrerbedarfs an den Berufskollegs liegen uns gemeinsam am Herzen", so Mennigmann und Ehlert.
Die beiden Verbände vereinbarten nicht nur eine enge Abstimmung in Sachen Klimapolitik und Klimafolgenanpassung sowie gemeinsame Beratungs- und Informationsangebote. Der VGL NRW hat auch einen Antrag auf Mitgliedschaft bei HANDWERK.NRW gestellt. Darüber wird im November der Handwerksrat, das oberste Beschlussorgan von HANDWERK.NRW, förmlich beschließen.
HANDWERK.NRW vertritt als Dachorganisation des nordrhein-westfälischen Handwerks rund 196.000 Betriebe, handwerkseigene Organisationen und handwerksnahe Institutionen, Verbände und Unternehmen. VGL NRW vertritt rund 1.200 qualifizierte Betriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus, die je nach Tätigkeitsschwerpunkt teilweise bei den Industrie- und Handelskammern, teilweise bei den Handwerkskammern Mitglied sind. (VGL NRW)

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