- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- NRW: Gute Kirschenernte erwartet
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Gute Kirschenernte erwartet
Die Süßkirschenernte in Nordrhein-Westfalen hat seit einigen Tagen begonnen und die Obstbauern rechnen mit einer guten Ernte. Die knackigen Früchte werden von jetzt an in den Hofläden und an Verkaufsständen angeboten, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Derzeit werden die früh reifenden, saftigen Sorten wie Giorgia, Merchant und Bellise geerntet. Ab Anfang Juli reift die großfruchtige und knackigen Sorte Kordia. Den Abschluss der Kirschensaison bilden die Sorten Regina und Sweetheart. So sind bis Ende Juli kontinuierlich frische Kirschen erhältlich.
In NRW gibt es knapp 140 Hektar Süß- und Sauerkirschen. Vorrangig werden dafür Flächen ausgewählt, von denen die Kaltluft abfließen kann, zum Beispiel am oberen Teil eines Hanges. Der Grund dafür ist die Empfindlichkeit der Kirschblüte gegenüber Frost.
Das Flugwetter zur Bestäubung durch Wildinsekten und Honigbienen war in diesem Jahr sehr gut. Es kam aber örtlich zu leichtem Blütenfrost, sodass die Menge der Kirschen an einzelnen Standorten etwas kleiner ausfallen kann. Die meisten Kirschbäume tragen aber dieses Jahr gut. Einzig länger anhaltenden Regen oder gar Hagel könnten die Aussichten auf eine gute Ernte noch trüben, da hierdurch die Früchte beschädigt würden.
Die Kirschensorten reifen sehr zügig nacheinander. Dadurch kann der Verbraucher bei jedem Einkauf eine andere Sorte probieren und so die Geschmacksvielfalt entdecken.
Im Juli ergänzen Sauerkirschen das Sortiment. Diese können auf einigen landwirtschaftlichen Betrieben auch selbst gepflückt werden. (LWK NRW)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.