Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

NRW: Frisches Obst

In Nordrhein-Westfalen hat die Ernte von regionalem Obst begonnen. Neben Himbeeren und Heidelbeeren haben nun auch die Süßkirschen Saison, teilt die Landwirtschaftskammer NRW mit.

Kulturheidelbeeren wachsen in NRW im Freiland auf rund 355 Hektar. Bild: GABOT.

Bereits seit Mitte Mai ernten die Obstbäuerinnen und -bauern Himbeeren und Heidelbeeren aus dem geschützten Anbau, jetzt sind auch die Freilandfrüchte reif. Am besten entwickeln sich die Früchte nun bei Temperaturen zwischen 18 und 25°C. Sollte es deutlich wärmer werden, kann es zu Stress bei den Pflanzen und somit zu Ertragseinbußen kommen.

Auch die knackigen, reifen Süßkirschen werden jetzt in den Hofläden und Verkaufsständen angeboten. Die Anbauerinnen und Anbauer rechnen mit einer guten Ernte. Das trockene Frühjahr hatte keine negativen Auswirkungen auf die Kirschbäume, da diese ausreichend tief wurzeln und das Wasser aus dem Winter ausreichte.

In NRW gibt es knapp 140 Hektar Süß- und Sauerkirschen. Vorranging werden dafür Flächen ausgewählt, von denen die Kaltluft abfließen kann, wie zum Beispiel am oberen Teil eines Hanges. Der Grund dafür ist die Empfindlichkeit der Kirschblüte gegenüber Frost.

Kulturheidelbeeren wachsen in NRW im Freiland auf rund 355 Hektar. Bei Himbeeren liegt die aktuelle Anbaufläche in NRW bei rund 182 Hektar, von denen der überwiegende Teil unter Schutzabdeckungen wächst. So sind die Früchte besser vor widrigen Wetterbedingungen wie Hagel oder Starkregen geschützt.

Himbeeren und Heidelbeeren eignen sich sehr gut für den Frischverzehr, erfreuen sich aber auch in verarbeiteter Form zum Beispiel zu Marmelade großer Beliebtheit.

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