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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Fördert Entwicklung grüner Infrastruktur
In vielen Städten in Nordrhein-Westfalen wirken sich schlechte Umweltbedingungen und ein Mangel an Grün- und Erholungsflächen negativ auf Gesundheit, Lebensqualität, Stadtklima, Biodiversität und Wirtschaft aus. Quartiere und Städte mit einem hohen Versiegelungsgrad, hoher Verkehrsbelastung und wenigen, oft nicht vernetzten Grün- und Freiflächen können höhere Anteile sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten sowie eine unterdurchschnittliche Wirtschaftskraft aufweisen. „Wir wollen Kommunen bei der Entwicklung von multifunktionalen Grün-, Frei- und Wasserflächen für die Menschen in den Quartieren und Städten unterstützen, um eine Verbesserung der Klima- und Umweltbedingungen, der Lebensqualität sowie der Umweltgerechtigkeit zu erreichen. Natur und Mensch müssen zusammengedacht werden“, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel in Düsseldorf. Im August 2016 hatte er den EFRE-Aufruf „Grüne Infrastruktur NRW“ gestartet. Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse aus Nordrhein-Westfalen konnten sich an dem Aufruf beteiligen und zum 1. Dezember 2016 integrierte kommunale Handlungskonzepte einreichen.
Eingereicht wurden sechs integrierte Handlungskonzepte „Grüne Infrastruktur“. Auf Basis eines zur Bewertung dieser Konzepte eingesetztes Gutachtergremiums hat der interministerielle Arbeitskreis „Grüne Infrastruktur“ am 29. März dieses Jahres in Düsseldorf fünf dieser Konzepte mit einem Investitionsvolumen in Höhe von fast 46 Millionen Euro zur Förderung empfohlen:
Köln: „Vielfalt vernetzen“
Bochum: „Entwicklungsband Grünzug E“
Bottrop: „Lückenschluss Welheim“ Emschergenossenschaft mit Herten, Herne, Recklinghausen und Castrop-Rauxel: „Emscherland 2020“
Hamm: „Erlebnisraum Lippeaue“
„Die jetzt zur Umsetzung ausgewählten integrierten Handlungskonzepte bedeuten einen Beitrag zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und der Biodiversitätsstrategie des Landes, weil auch die biologische Vielfalt in den urbanen Räumen NRWs verbessert wird“, sagte Minister Remmel. „Außerdem werden durch eine konsequente Entwicklung der Grünen Infrastruktur viele Handlungsfelder des Klimaschutzplans NRW bedient.“ Gerade in strukturschwachen, sozial benachteiligten und imagebelasteten Stadtquartieren und Ortsteilen sind die Ausstattung und der Zugang zu Freiräumen schlecht. Dieser Mangel wird jetzt mit den ausgewählten integrierten Handlungskonzepten angegangen. „Für die Menschen in solchen Quartieren und Stadtteilen wird ein besserer Zugang zur Natur und zum Naturerleben geschaffen. Wir leisten also auch einen Beitrag zur Verbesserung der Umweltgerechtigkeit“, sagte Minister Remmel. Er hofft, dass bis zum 1. Juni 2017 weitere Kommunen aus NRW innovative integrierte Handlungskonzepte einreichen, die Natur, Klima und Umwelt sowie den Menschen in den Regionen zu Gute kommen. Minister Remmel: „Wir wollen mit diesem EFRE-Aufruf die Natur und die Leistungen der Natur für die Menschen in NRW, das sogenannte Naturkapital oder die sogenannten Ökosystemleistungen entwickeln und verstärken.“

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