Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

NRW: Fast 50% weniger Orchideen, Hyazinthen, Narzissen und Tulpen importiert

Im Jahr 2024 importierte die NRW Wirtschaft nach vorläufigen Ergebnissen über 2.000 Tonnen Orchideen, Hyazinthen, Narzissen und Tulpen mit einem Warenwert von 22,4 Mio. Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 47,8% weniger als im Jahr zuvor.

Über 90% der Blumen kamen aus den Niederlanden. Bild: GABOT.

Damals wurden rund 4.000 Tonnen Orchideen, Hyazinthen, Narzissen und Tulpen im Wachstum oder in der Blüte importiert. Gemessen an der Importmenge waren 2024 die Niederlande mit einem Anteil von fast 93% das bedeutendste Herkunftsland, gefolgt von Dänemark mit 6,2% und Polen mit 0,38%.

Außerdem importierte die NRW-Wirtschaft über 3.500 Tonnen Knollen, Kronen und Rhizome (z. B. Ingwer) im Wachstum oder in der Blüte im Wert von 15,5 Mio. Euro. Damit war die Importmenge ähnlich zum Vorjahr. Auch hier waren die Niederlande mit fast 99,0%  (3.477 Tonnen) das wichtigste Herkunftsland. (IT.NRW)

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