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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Erste Pflanzentechnologen
Der Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Johannes Frizen, gratulierte den beiden erfolgreichen Absolventinnen Judith Reese aus Lage und Lena Schopphaus aus Extertal zu diesem Abschluss und händigte den beiden ihre Zeugnisse und Urkunden aus. Die beiden Pflanzentechnologinnen haben ihre Ausbildung beim Saatzuchtbetrieb W. von Borries-Eckendorf in Leopoldshöhe im Kreis Lippe absolviert.
Der Ausbildungsberuf Pflanzentechnologe/Pflanzentechnologin ist der jüngste unter den Grünen Berufen. Seit 2015 wird in diesem Beruf in NRW ausgebildet. Er löste die Ausbildung der Landwirtschaftlich-technischen Assistenten ab. Im selben Jahr wurden erstmals Auszubildende in drei Saatzuchtbetrieben in NRW in diesem neuen Beruf eingestellt.
Pflanzentechnologen und Pflanzentechnologinnen haben die beruflichen Kompetenzen für ein breites Spektrum verschiedener Tätigkeitsfelder erworben, wie Anbau, Ernte und Pflege von Versuchs- und Vermehrungspflanzen, Planung und Durchführung von Versuchsreihen, die Anwendung von Züchtungs- und Vermehrungsverfahren sowie Probenahme und Probenanalyse. Nach der dreijährigen Ausbildungszeit finden die Absolventen Beschäftigung bei Unternehmen der Pflanzenzüchtung, des Pflanzenschutzes und Pflanzenvermehrung sowie bei Saatgutfirmen. Des Weiteren arbeiten sie in landwirtschaftlichen oder gartenbautechnischen Untersuchungs- und Forschungsanstalten. Auch ein agrarwissenschaftliches Studium mit dem Schwerpunkt Pflanzenzüchtung kann nach der Ausbildung begonnen werden, was auch Judith Reese und Lena Schopphaus für die Zukunft planen.
W. von Borries-Eckendorf ist ein mittelständisches, privates Pflanzenzuchtunternehmen und gemeinsam mit sechs anderen Unternehmen an der Saaten-Union beteiligt, einer der größten deutschen Saatgutvertriebsorganisationen. Neben diesem Unternehmen bilden in NRW die Syngenta Seeds und die Deutsche Saatveredlung in diesem neuen Beruf aus. Zurzeit gibt es 14 Auszubildende, davon werden neun 2018 geprüft und fünf legen 2019 ihre Abschlussprüfung ab. (LWK NRW)

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