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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Enttäuschung über Festhalten an 2G
„Eine unwirksame Maßnahme nur noch stichprobenhaft kontrollieren zu wollen, anstatt Sie abzuschaffen, ist völlig unverständlich“, kommentiert Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Nordrhein-Westfalen, die Entscheidung der NRW-Landesregierung. Nach dieser soll in der ab morgen geltenden Corona-Schutzverordnung weiterhin an 2G-Zugangsbeschränkungen für den Einzelhandel mit Gütern außerhalb des täglichen Bedarfs festgehalten, gleichzeitig aber die bisherige vollständige Kontrollpflicht in eine Stichprobenkontrolle abgemildert werden.
Mittlerweile haben die meisten Bundesländer die 2G-Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel durch eine FFP2-Maskenpflicht abgelöst oder dies für die nächsten Tage angekündigt. Über 80% der Kundenkontakte finden im Lebensmitteleinzelhandel statt, der außer der Maskenpflicht keinen Zugangsbeschränkungen unterliegt – bislang ohne jedes nennenswerte Infektionsgeschehen. Länder, in denen keine 2G-Zugangsbeschränkungen gelten, z.B. Niedersachsen, weisen kein höheres Infektionsgeschehen auf als Länder mit 2G-Zugangsbeschränkungen. Hierauf hatte der Handelsverband NRW die Landesregierung wiederholt hingewiesen und dringend um eine Modifikation der Zugangsbeschränkungen gebeten. „Jeder Tag mit 2G-Zugangsbeschränkungen verursacht im NRW-Einzelhandel hohe zweistellige Millionenverluste. Uns ist absolut unverständlich, warum gerade in Nordrhein-Westfalen als Handelsland Nummer 1 erst nach einer entsprechenden Beratung in der Bund-Länder-Abstimmung kommende Woche eine wirkliche Veränderung der Zugangsregelung erfolgen soll, während wir von allen Nachbarländern links und rechts überholt werden“, so Achten weiter. (HV NRW)

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