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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Durchschnittliche Pflaumenernte
Die Pflaumenernte in Nordrhein-Westfalen ist in vollem Gange. Fröste vor Ostern und schlechtes Wetter während der Blüte haben dazu geführt, dass weniger Pflaumen an den Bäumen hängen, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Vor allem bei den beliebten Hauszwetschen wird nur eine kleine Erntemenge erwartet. Die Obstbauern rechnen in diesem Jahr mit Erträgen von zwei bis vier Tonnen je Hektar.
Die sehr saftigen frühen Pflaumen und Renekloden sind bereits geerntet. Jetzt sind die etwas kleineren, gelben Mirabellen und die aromatischen und großfrüchtigen Zwetschensorten reif. Mirabellen eignen sich aufgrund ihres feinen Aromas sehr gut für die Zubereitung von Konfitüren und Kompott, Zwetschen eher für Desserts und Pflaumenmus. Hauszwetschen, deren Ernte Anfang September beginnt, werden wegen ihres intensiven Geschmacks und ihrer Festigkeit besonders gern für Pflaumenkuchen verwendet.
In Nordrhein-Westfalen werden auf einer Fläche von 160 Hektar Pflaumen und Zwetschen angebaut. Die etwa 50 Obstbaubetriebe kultivieren ein breites Sortenspektrum. So steht dem Verbraucher zwischen Juli und Oktober immer frische Ware zur Verfügung. Die meisten Obstbauern vermarkten direkt über Hofläden und Marktstände. Ein Teil der Früchte wird auch industriell verarbeitet. Hauptanbauregionen in Deutschland sind Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Diese verfügen über eine Anbaufläche von zusammen 3.000 Hektar, was etwa 60% der Gesamtanbaufläche in Deutschland entspricht. Mit etwa 40.000 Tonnen jährlicher Produktionsmenge im Durchschnitt ist der Standort Deutschland ein wichtiges Anbauland in Europa. (lwknrw)

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