Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

NRW: Doppelt so viel verkaufsoffene Sonntage

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage bereits 2018 von vier auf acht verdoppeln.

Sonntags soll sich die Ladentür häufiger öffnen... Bild: GABOT.

Andreas Pinkwart (FDP), NRW-Minister für Wirtschaft und Digitales, hofft, dass die neue Regelung mit 8 verkaufsoffenen Sonntagen „schon im kommenden Frühjahr in Kraft treten kann“. Dies teilte er der Onlineausgabe des von der dfv Mediengruppe herausgegebenen Fachmagazins TextilWirtschaft (TW) mit.

Gleichzeitig will NRW Klagen gegen geplante verkaufsoffene Sonntage verhindern, indem die im Mai gewählte schwarz-gelbe Koalition den sogenannten „Anlassbezugabschaffen möchte. Bisher ist für die Genehmigung einer Sonntagsöffnung ein besonderer Anlass wie etwa ein großes Fest oder eine Messe notwendig. Oftmals klagen insbesondere die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di oder die Kirchen erfolgreich dagegen, weil sie den Anlass für nicht angemessen halten. Somit wird die Ladenöffnung an Sonntagen in vielen Fällen verhindert. Insbesondere die Onlinehändler, die sonntags hohe Umsätze erzielen, machen den stationären Händlern schwer zu schaffen, deren Läden an diesem Tag zumeist geschlossen bleiben müssen.

Ladenöffnung ist in Deutschland Ländersache. NRW-Minister Pinkwart sagte der TextilWirtschaft, er würde sich „sehr freuen“, wenn andere Länder dem NRW-Vorstoß folgen würden. C&A, Galeria Kaufhof und andere Handelsketten erklärten auf Nachfrage der TW, sie wollten die zusätzlichen Sonntagsöffnungen nutzen, sobald sie eingeführt seien. (DFV)

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