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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Die Obstbäume blühen
Mit etwa 10 bis 14 Tagen Verspätung ist jetzt die Obstbaumblüte in Nordrhein-Westfalen in vollem Gange, teilt die Landwirtschaftskammer NRW mit. Grund für den späteren Start war die kühle Witterung im März und April. Nach der Knospenbildung haben die Bäume durch die Kälte eine Wachstumspause eingelegt. Nun hoffen die Obstbäuerinnen und -bauern auf besseres Wetter mit wärmeren Temperaturen, damit die Blüten bestäubt werden.
Die ersten Blüher sind immer die Pflaumen- und Zwetschgenbäume, die in einigen Regionen genauso wie die Birnen schon seit einigen Wochen blühen. Außerdem blühen zurzeit die Süßkirschen.
Auch die ersten Apfelsorten beginnen nun, ihre Blütenpracht zu entfalten. Sorten wie Delbarestivale, Alkmene und Boskoop starten zuerst mit der Blüte. Örtlich können Blütenfrostschäden auftreten, da es in der Woche vor Ostern nachts sehr kalt war.
In Nordrhein-Westfalen gibt es etwa 2.754 Hektar Baumobst, davon entfallen 1.991 Hektar auf den Apfel mit einem Anbauschwerpunkt im Rheinland. Zwetschgen und Pflaumen werden auf etwa 346 Hektar produziert. Größere Flächen liegen in Ostwestfalen-Lippe und im Rhein-Sieg-Kreis. Süß- und Sauerkirschen kultivieren vorrangig direktvermarktende Betriebe, die über ganz Nordrhein-Westfalen verteilt sind. Insgesamt wachsen Kirschbäume auf einer Fläche von 142 Hektar. Ein Großteil der Kirschbäume steht unter Folien, damit die Früchte bei zu viel Regen nicht platzen. (LWK NRW)

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