Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

NRW: Apfelernte 2024 halbiert sich im Vergleich zum Vorjahr

Nach ersten Schätzungen werden 2024 rund 36.500 Tonnen Äpfel geerntet. Der Hektarertrag ist damit auf dem niedrigsten Stand seit 2017.

Hektarerträge ausgewählter Baumobstsorten in Nordrhein-Westfalen. Grafik: ©IT.NRW.

Die nordrhein-westfälischen Obstbaubetriebe erwarten 2024 eine Apfelernte von rund 36.500 Tonnen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt nach ersten vorläufigen Schätzungen mitteilt, wird sich die Erntemenge damit gegenüber dem Vorjahr nahezu halbieren (2023: 71.600 Tonnen). Der Ertrag von 18 Tonnen Äpfeln pro Hektar ist der geringste seit dem Jahr 2017, als Blütenfröste im April große Teile der Ernte zerstörten. Auch im April 2024 kam es in NRW zu Blütenfrösten. Zudem hat beständig hoher Niederschlag in diesem Jahr Pilzbefall und weitere Krankheiten begünstigt.

Niedrige Erträge ebenfalls bei Kirschen und anderen Baumobstarten

Auch bei Süß- und Sauerkirschen werden in diesem Jahr mit 780 Tonnen bzw. 140 Tonnen geringere Erntemengen gegenüber dem Vorjahr erwartet (2023: 1.040 Tonnen bzw. 180 Tonnen). Die Erntemenge von Pflaumen und Zwetschgen reduziert sich auf 3.400 Tonnen (2023: 4.300 Tonnen) und von Mirabellen und Renekloden auf 65 Tonnen (2023: 110 Tonnen).

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, basieren die Flächenangaben bei der Berechnung der Hektarerträge auf der Baumobstanbauerhebung, die zuletzt 2022 durchgeführt wurde. (IT.NRW)

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