Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

NRW: 26.219 Hektar Gemüseanbau im Freiland

Im Jahr 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen 747.790 Tonnen Freilandgemüse geerntet. Dabei entfiel fast ein Drittel (30,2%) der Gesamternte auf Möhren und Karotten.

Weißkohl und Rotkohl waren hier mit 101.560 Tonnen die erntestärksten Kohlsorten. Bild: GABOT.

Im Jahr 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen 747.790 Tonnen Freilandgemüse geerntet.  Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, entfiel dabei mit 226.156 Tonnen fast ein Drittel (30,2%) der Gesamternte auf Möhren und Karotten. Die Erntemenge beim Kohlgemüse lag bei 163.289 Tonnen. Weißkohl und Rotkohl waren hier mit 101.560 Tonnen die erntestärksten Kulturen. Ihr Gesamtanteil an der Erntemenge von Kohlgemüse lag damit bei 62,2%. Speisezwiebeln erreichten einen Gesamtertrag von 67.803 Tonnen und brachten es damit auf einen Anteil von 9,1% an der gesamten Freilandgemüseernte. Eissalat erreichte eine Erntemenge von 47.750 Tonnen und damit einen Anteil von 6,4%; Spinat schaffte mit 40.578 Tonnen einen Anteil von 5,4%.

Das nordrhein-westfälische Freilandgemüse wurde im vergangenen Jahr auf 26.219 Hektar Anbaufläche angebaut. Dabei war Spargel mit einer Anbaufläche von 3.906 Hektar nach wie vor die stärkste Gemüseart in Nordrhein-Westfalen. Der Anteil dieses Edelgemüses an der Gesamtanbaufläche für Freilandgemüse lag im vergangenen Jahr bei 14,9%. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 22.324 Tonnen Spargel geerntet; das waren 5,3% mehr als 2018. Die größten Anbauflächen für Spargel gab es in den Regierungsbezirken Münster (1.450 Hektar), Detmold (958 Hektar) und Düsseldorf (952 Hektar). Die am zweithäufigsten angebaute Gemüseart waren Möhren und Karotten, die auf 3.824 Hektar (14,6%) ausgesät wurden. Über zwei Drittel dieser Anbauflächen befanden sich in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln. (IT.NRW)

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