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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: 2,5 Mrd. Euro Verluste aus beendeten Insolvenzen
Düsseldorf (IT.NRW). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, betrafen 23.728 der 30.976 beendeten Verfahren Verbraucher, 5.540 Unternehmen, 1.363 ehemals Selbstständige und 345 natürliche Personen als Gesellschafter, Nachlässe und Gesamtgut. Mit 96,0% wiesen Insolvenzverfahren von Verbrauchern die höchste Beendigungsquote auf, bei Unternehmen war sie mit 66,9% am niedrigsten.
Die Verluste aus den bis 2016 beendeten Insolvenzverfahren beliefen sich auf nahezu 2,5 Mrd. Euro und waren damit um 10,1% höher als in der entsprechenden Vorperiode (in 2011 eröffnete und bis Ende 2015 beendete Insolvenzverfahren: 2,2 Mrd. Euro). Mit 1,2 Mrd. Euro entfiel knapp die Hälfte (47,5%) der Verluste auf Unternehmensinsolvenzverfahren; 0,9 Mrd. Euro (38,4%) betrafen Verbraucherinsolvenzen.
Wenn Insolvenzverfahren mit einer Schlussverteilung beendet werden, erhält jeder Gläubiger - bezogen auf seine Forderungen - den gleichen Anteil. Bei der Befriedigung von Absonderungsrechten kommt der erzielte Erlös hingegen nur dem Gläubiger zugute, der das jeweilige Absonderungsrecht, zum Beispiel an einer eingetragenen Grundschuld oder Hypothek, innehat. Im Durchschnitt haben die Gläubiger bei den in 2012 eröffneten und bis Ende 2016 beendeten Insolvenzverfahren im Rahmen der Schlussverteilung 1,9% ihrer anerkannten Forderungen erhalten (sog. Deckungsquote im engeren Sinn). Bei Einbezug der befriedigten Absonderungsrechte (sog. Deckungsquote im weiteren Sinn) ergibt sich ein Anteil von 9,0%. Im Vergleichszeitraum von 2011 bis 2015 waren mit 1,9% bzw. 3,7% zum Teil niedrigere Deckungsquoten erzielt worden.
118 Unternehmen konnten im Rahmen eines Insolvenzverfahrens saniert werden; dies waren 2,1% der 5.540 im Jahr 2012 eröffneten und bis Ende 2016 beendeten Unternehmensinsolvenzen (2011 bis 2015: 2,0%). Dadurch wurden 2.301 Arbeitsplätze gesichert. (IT.NRW)

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