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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NL: Wieder Spuren eines Citrusbockkäfers gefunden
Krimpen a/d Ijssel/Maasland (NL) - Vergangene Woche sind im niederländischen Krimpen aan den IJssel und in Maasland erneut Spuren des Ostasiatischen Citrusbockkäfers (Anoplophora chinensis) gefunden worden, dass berichtet der Online-Informationsdienst Bloembollen Visie. Rund um die beiden Fundorte sei die Umgebung großräumig nach dem schädlichen Käfer untersucht worden.
In Krimpen aan den IJssel hatte ein Einwohner bereits im Juli einen Citrusbockkäfer fotografiert. Über das Museum Naturalis in Leiden sei das Foto zur zuständigen neuen Behörde für Lebensmittelsicherheit, der Voedsel en Waren Autoriteit (nVWA) gekommen. Darauf sei der Fundort, ein Dachgarten untersucht und tatsächlich ein Baum mit einem Ausflugloch im Stamm gefunden worden. Der Baum, ein Ahorn, sei inzwischen entfernt worden.
Auch in einem Garten in Maasland wurde ein Ahorn mit einem Ausflugloch gefunden. Die nVWA sucht nach einem früheren Fund bereits seit einiger Zeit nach weiteren Bäumen, die in derselben Partie in die Niederlande importiert wurden. Der nun gefundene Ahorn sei einer davon. Auch dieser Baum sei inzwischen entfernt worden.
Weil in beiden Bäumen jeweils nur ein Ausflugloch vorhanden sei, seien zur Zeit noch keine weitergehenden Maßnahmen, wie zum Beispiel das Entfernen und Roden von Bäumen und Sträuchern, getroffen worden.
Für die Baumschulen, Gärtnereien, Gartencenter und andere Handelsbetriebe, die innerhalb eines Umkreises von 2 km um die beiden Fundstellen liegen, haben die Funde weit reichende Folgen. Sie dürfen 17 Pflanzenarten, in denen sich der Zitrusbockkäfer fortpflanzen kann, erst nach einer intensiven Betriebskontrolle wieder in den Handel bringen.

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