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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NL: Solides Plus bei Blumen- und Pflanzenexporten
Wachstum nach sieben aufeinanderfolgenden Quartalen des Rückgangs
Der Exportwert von Schnittblumen entwickelte sich mit einem Anstieg von 6% besser als der von Pflanzen mit 1%. Das Volumen für Blumen blieb fast gleich und für Pflanzen stieg es um 2%. "Nach sieben aufeinanderfolgenden Quartalen mit einem Rückgang können wir endlich von Wachstum sprechen", sagt Matthijs Mesken, Direktor des VGB. Die Exporte nach Frankreich gingen um 8% stark zurück, während der britische Markt sogar um fast 12% wuchs. "Übrigens fiel Ostern in diesem Jahr früh, so dass der Handel einen längeren Zeitraum bis zum Muttertag im Mai überbrücken konnte", berichtet Mesken.
Herausforderungen für Exporte ins Vereinigte Königreich
Ab dem 30. April werden alle Pflanzen, die nach Großbritannien exportiert werden, bei der Ankunft in den Häfen inspiziert. Für fünf Blumenarten werden in den Häfen auch Pflanzenschutzkontrollen durchgeführt. Es ist noch nicht klar, wie man dies im Vereinigten Königreich zu organisieren gedenkt. Die Kapazitäten, sowohl was das Personal als auch was das Entladen von Lastwagen betrifft, sind noch nicht vorhanden. Es ist auch noch nicht klar, was diese Inspektionen kosten werden. "Die Exporte nach Großbritannien sind seit dem Brexit bereits mit vielen Problemen konfrontiert, aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese logistischen Probleme letztendlich in den Griff bekommen", so Mesken.
Der Anteil des Einzelhandels wächst und damit auch der Druck auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung
Das Wachstum auf den osteuropäischen Märkten ist stark und gleichzeitig nimmt der Anteil des Einzelhandels weiter zu. "Das bringt uns auch zur Berichterstattung über unsere Nachhaltigkeitsbemühungen, denn Einzelhandelsketten sind verpflichtet, die CSRD-Gesetze und -Verordnungen einzuhalten. Nicht nur die größeren, sondern auch die kleineren Handelsunternehmen werden bald alle Arten von Richtlinien einhalten müssen, um über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen zu berichten", so Mesken. "Trotz aller Herausforderungen freuen wir uns wieder auf ein positives zweites Quartal."

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