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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NL: Gute Exportwerte bei Blumen und Pflanzen
„Obwohl die Mengen zurückbleiben und die Einkaufspreise steigen, bleibt die Nachfrage positiv, auch dank der Vorfreude auf den Valentinstag“, erklärt Matthijs Mesken, Direktor des VGB.
Plus- und Minuspunkte im Januar
Der Januar bot ein gemischtes Bild. Höhere Einkaufspreise aufgrund eines geringeren Angebots an Blumen, während die Pflanzen in größeren Mengen gehandelt wurden. Die Exporte in das Vereinigte Königreich und nach Frankreich gingen um 5% bzw. 4% zurück, während Märkte wie Polen, Belgien und die Vereinigten Staaten zulegten.
Nachfrage im Vorfeld des Valentinstages auf Kurs
„Die Händler sind mäßig positiv gestimmt, da die Nachfrage nach Blumen gleich bleibt“, berichtet Mesken. Das Rosenangebot ist aufgrund der dunklen Jahreszeit in den Niederlanden und der kälteren Witterung in Teilen Afrikas geringer. Darüber hinaus verursacht die begrenzte Kapazität der Luftfracht logistische Probleme und stark gestiegene Kosten. Sowohl der Import als auch der Export von Blumen auf dem Luftweg sind davon betroffen. Die Kaufmengen für Tulpen sind aufgrund des nassen Wetters im letzten Jahr ebenfalls geringer, was zu hohen Einkaufspreisen führt. Rosen und Tulpen sind die meistverkauften Blumen im Vorfeld des Valentinstages.
Nachhaltigkeit und Innovation in der Branche
Auch in diesem Jahr werden Blumen und Pflanzen von verschiedenen Organisationen als umweltschädlich abgetan. Mesken sagt, dass verschiedene Veröffentlichungen zur Rückstandsforschung kritikwürdig sind und dass sich der Sektor voll und ganz der Nachhaltigkeit verschrieben hat. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen und die Gärtner setzen zunehmend biologische Bekämpfungsmittel ein. „Der Druck auf die Kette ist spürbar, da die Käufer zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit legen“, so Mesken. Nachhaltigkeit erfordert Zeit und Investitionen, die nicht immer vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Der Sektor bleibt widerstandsfähig und stellt sich der Herausforderung, die Nachhaltigkeit noch schneller zu verbessern.

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