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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NL: Große Fusion im Topfpflanzensektor
Drei große niederländische Pflanzenproduzenten haben angekündigt, dass sie am 1. Januar 2018 fusionieren wollen. Es handelt sich um die Betriebe Leo Ammerlaan, Plantenkwekerij Van der Lugt (beide aus Bleiswijk / Berkel & Rodenrijs) und die Grow Group (aus Naaldwijk mit Standorten in Bergschenhoek, Baarlo und Kessel). Mit der Fusion werden die Unternehmen zu einem der größten Marktakteure in den Niederlanden mit einer Gewächshausfläche von insgesamt ca. 55 Hektar. Gemeinsam besitzen sie äußerst umfangreiches Know-how beim Anbau von Gemüse und Zierpflanzen sowohl im In- als auch Ausland. Nach den Fusion präsentiert sich das neue Unternehmen unter dem Namen „Plantise“.
In den vergangenen Monaten haben die drei Partner gemeinsam die Möglichkeiten untersucht. So reifte bei den Geschäftsführungen das Vertrauen und die Begeisterung für die Chance, einen weitreichenden Kooperationsverbund mit gleichem Einfluss für jede Firma ins Leben zu rufen.
Die drei Firmen werden in den kommenden Monaten eine 100%ige Fusion auf der Grundlage einer absoluten Gleichberechtigung ausarbeiten. Nur auf Grundlage uneingeschränkter gegenseitiger Verpflichtung werden sie zu einem schlagkräftigen Akteur in der Branche werden. Das fusionierte Unternehmen kann künftig besser auf Marktentwicklungen reagieren, kann nötiges Fachwissen, den Wissensaustausch und höhere Qualitätsnormen gewährleisten, da es eine effiziente Größe, günstigen Einkauf und Ambitionen für eine weitere Internationalisierung sowie Entfaltungschancen für Mitarbeiter bietet.
In den nächsten Monaten soll die beabsichtigte Fusion weiter konkretisiert und mit Führungskräften, Mitarbeitervertretung/Betriebsrat, Banken und Finanzamt detailliert ausgearbeitet werden. Für diesen Prozess wurde Jos Stoit zum Fusionsleiter berufen. Daneben wird er aber auch weiterhin als Geschäftsführer von Van der Lugt tätig sein.

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