Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

NL: Exportrückgang bei Blumen und Pflanzen

Der Verband der niederländischen Blumengroßhändler teilt mit, dass die Blumen- und Pflanzenexporte in den ersten drei Quartalen 2022 mit einem Minus von 2% abschließen werden.

Ausfuhren in die größten Absatzländer Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind rückläufig. Bild: GABOT.

Die niederländischen Blumen- und Pflanzenexporte werden die ersten drei Quartale 2022 mit einem Exportwert von 5,6 Mrd. Euro abschließen: Ein Minus von 2%. Dies teilte der Verband der Großhändler für Blumenzuchtprodukte auf der Grundlage der Floridata-Exportstatistiken mit. Die Schnittblumenexporte schnitten mit einem Plus von 1% auf 3,4 Mrd. Euro besser ab als die Pflanzenexporte mit einem Rückgang von 5% auf 2,2 Mrd. Euro.

"In den letzten Monaten sind die Exporte von Blumen und Pflanzen allmählich zurückgegangen", stellt Matthijs Mesken, Direktor des VGB, fest. Die Ausfuhren in die größten Absatzländer Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind rückläufig. Ein kleines Plus gab es noch für Polen und Italien. "Unser Sektor befindet sich wegen der Energiekrise in Schwierigkeiten und zwingt die Erzeuger, ihre Gewächshäuser teilweise oder ganz leer zu lassen. Dies führt zu einem Rückgang und einer Verarmung des Angebots an Blumen und Pflanzen in der kommenden Zeit. Auch die Handelsunternehmen sind mit stark steigenden Energie- und Kraftstoffkosten konfrontiert. "Gemeinsam mit anderen Gartenbauverbänden plädieren wir für eine Unterstützung durch die Regierung in Form einer KMU-Regelung, um Unternehmern eine Perspektive zu geben. Wii möchte, dass die Verbraucher auch weiterhin in den Genuss unserer hochwertigen Blumen und Pflanzen kommen." (Floridata)

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