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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NL: Blumen steigern Exportwert auf 5,5 Mrd. Euro
Wie die Vereniging van Groothandelaren in Bloemkwekerijprodukten (VGB) auf der Grundlage der Exportstatistik von Floridata mitteilt, schnitten Schnittblumenexporte mit einem Wachstum von fast 7% auf 3,4 Mrd. Euro besser ab als Pflanzen mit einem Rückgang von 1% auf 2,1 Mrd. Euro.
Interessanterweise blieben die Ausfuhren von Pflanzen hinter denen von Blumen zurück. "Das nasse und kalte Wetter im letzten Frühjahr hat die Nachfrage nach Pflanzen gedämpft", sagt Matthijs Mesken, Direktor des VGB. Das Angebot an Blumen ist aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen in den Produktionsländern in Afrika, Südamerika und auch in den Niederlanden geringer, was bei gleichbleibender Nachfrage auf dem Verbrauchermarkt zu höheren Einkaufspreisen führt. „Die Absatzunterschiede zwischen Blumen und Pflanzen sind nicht nur groß, sondern auch die Entwicklung zwischen den Exportländern und den Segmenten Handel und Einzelhandel sind signifikant. So sind beispielsweise die Exporte nach Großbritannien um 8% gestiegen und nach Frankreich um 7% gesunken“, so Mesken. „Der Anteil des Einzelhandelssegments wächst weiter.“
„Das Wachstum des Exportwertes sagt nichts über die Rentabilität der Handelsunternehmen aus“, berichtet Mesken. Er macht sich Sorgen über steigende Kosten, wie z. B. Inspektionen für Exporte in Drittländer, einschließlich des Vereinigten Königreichs, Transport, Energie und Arbeit. „Wir rechnen angesichts der Forderungen der Gewerkschaften mit schwierigen Tarifverhandlungen. Das derzeitige niederländische Kabinett, der Einfluss der EU und der begrenzte Einfluss der Niederlande in Brüssel sind ebenfalls Bereiche, die Anlass zur Sorge geben. Das macht die Arbeit als Anwalt zunehmend schwieriger. Trotz dieser Herausforderungen blicken die Händler gut gelaunt in das vierte Quartal.“

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