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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NIM: Konsumklima verharrt auf niedrigem Niveau
Der leichte Rückgang ist vor allem auf niedrigere Einkommenserwartungen sowie eine höhere Sparneigung zurückzuführen. Die Anschaffungsneigung wie auch die Konjunkturerwartungen entwickelten sich im Vergleich dazu etwas positiver. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des NIM Konsumklimas powered by GfK.
Einkommenserwartungen trüben sich wieder ein
Die Einkommenserwartungen der Verbraucher, die sich in den letzten Monaten stetig etwas aufgehellt hatten, geben nun wieder leicht nach. Der Indikator sinkt um 2,3 Punkte auf ein Niveau von -14,5. Insgesamt schätzen die Menschen ihre finanzielle Lage in den kommenden zwölf Monaten eher pessimistisch ein.
Sparneigung weiter auf hohem Niveau
Der zu Jahresbeginn beobachtete Rückgang der Sparneigung setzt sich im Juli nicht weiter fort. Der Indikator steigt um 3,1 Zähler und liegt nun bei 17 Punkten. Im langfristigen Vergleich ist der aktuelle Wert sehr hoch: Im Durchschnitt der letzten zehn Jahren lag die Sparneigung bei etwa -24 Punkten. Dies zeigt, dass die Menschen es angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage derzeit für ratsam halten, zu sparen.
Anschaffungsneigung nimmt moderat zu
Die Anschaffungsneigung steigt moderat um 3,5 Zähler auf -9,9 Punkte und trägt damit zur Stabilisierung des Konsumklimas bei. Zwar wird der Zeitpunkt für größere Anschaffungen von den Verbrauchern aktuell wieder etwas günstiger eingeschätzt als im Vormonat, jedoch verbleibt der Indikator insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Dies deutet darauf hin, dass die Konsumbereitschaft weiterhin durch bestehende Unsicherheiten gedämpft wird.
„Die Verbraucherstimmung bleibt weitestgehend unverändert“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Die Anschaffungsneigung verzeichnet zwar einen moderaten Anstieg, bleibt aber nach wie vor sehr verhalten. Die Einkommensaussichten verzeichnen wieder einen leichten Rückgang und die Sparneigung zieht wieder moderat an. Die anhaltende Verunsicherung führt dazu, dass viele Haushalte beim Konsum nach wie vor zurückhaltend bleiben“.
Konjunkturerwartungen hellen sich leicht auf, aber Inflationssorgen bleiben bestehen
Die Konjunkturerwartungen der Verbraucher verbessern sich diesen Monat zum dritten Mal in Folge. Der Indikator steigt um weitere 2,4 Zähler auf -6,3 Punkte. Der Pessimismus geht weiter zurück. Dennoch rechnet die Mehrheit der Verbraucher mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden zwölf Monaten.
Mit dem Auslaufen des Tankrabatts Ende Juni sind die Preise an den Zapfsäulen spürbar gestiegen, was sich in den Preiserwartungen der Verbraucher widerspiegelt. Der entsprechende Indikator legt leicht um 0,8 Zähler auf -2,1 Punkte zu und signalisiert, dass die Inflationssorgen zuletzt wieder etwas zugenommen haben.

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