Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Zierpflanzenanbau in 2025

Im Jahr 2025 produzierten in Niedersachsen 306 Betriebe auf einer Grundfläche von 762 Hektar Zierpflanzen, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt. 2021 waren noch 324 Betriebe auf 859 Hektar Grundfläche tätig.

45 Betriebe in Niedersachsen produzierten 3,3 Mio. Weihnachtssterne. Bild: GABOT.

Den größten Teil der Flächen (521 Hektar) nahm der Anbau von Beet-, Balkon- und Zimmerpflanzen sowie Stauden (einschließlich Wasserpflanzen) ein.

100 Betriebe in Niedersachsen produzierten insgesamt 19,3 Mio. Zimmerpflanzen. Von diesen haben 45 Betriebe 3,3 Mio. Weihnachtssterne hergestellt. 2021 waren es 68 Betriebe mit 6,4 Mio. Pflanzen. Obwohl die Zahl der Weihnachtssterne damit um nahezu die Hälfte sank, stand die beliebte Topfpflanze weiterhin auf Platz 1 der produzierten Zimmerpflanzen. Die Anzahl der Weihnachtssterne sank auch bundesweit von 20,4 Mio. auf 17,5 Mio. Stück. Von allen in Deutschland angebauten Weihnachtssternen wurden also 18,4% in Niedersachsen produziert. Im Jahr 2021 waren noch fast ein Drittel aller Weihnachtssterne niedersächsisch, 2025 weniger als ein Fünftel.

In Niedersachsen ist die Weser-Ems-Region der größte Zierpflanzen-Produzent. Dort sind 109 Betriebe ansässig, auf die mit 417 Hektar Grundflächen fast die Hälfte der gesamten niedersächsischen Flächen entfallen.

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