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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Zahlen zur Spargelernte 2025
In Niedersachsen wurden 2025 auf 3.828 Hektar ertragsfähiger Fläche 19.654 Tonnen Spargel gestochen. Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) hervor.
Die ertragsfähige Fläche verringerte sich, dem Trend der letzten Jahre entsprechend, erneut um 4,8% gegenüber zum Vorjahr. Diese Entwicklung wirkt sich deutlich auf die niedersächsische Spargelernte aus, die im Vergleich zu 2024 nochmals um 13,1% niedriger ausfällt. Ersten Schätzungen zufolge handelt es sich somit um die niedrigste in Niedersachsen geerntete Spargelmenge seit 2006.
Der diesjährige Spargelertrag pro Hektar verringerte sich auf 51,3 Dezitonnen und liegt somit deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre (55,3 Dezitonnen). Ein möglicher Grund für den Rückgang sind ungünstige Witterungsverhältnisse wie anhaltende Trockenheit oder Regenschäden. Trotz geringerer Erträge kam auch im Jahr 2025 mit 19,9% der größte Anteil des gesamten deutschen Spargels aus Niedersachsen.
In Zukunft könnte sich dies jedoch ändern, da die niedersächsische Anbaufläche seit Jahren stetig abnimmt. Gestiegen ist hingegen die noch nicht ertragsfähige Spargelfläche, die einen Zuwachs von 17,1% gegenüber 2024 verzeichnete. Ob dieser Zuwachs auch eine Zunahme der ertragsfähigen niedersächsischen Spargelanbaufläche in 2026 bedeutet, ist zweifelhaft. Angesichts häufig berichteter Faktoren, wie dem Mangel an Erntehelferinnen und Erntehelfern, sinkender Nachfrage oder gestiegenen Produktionskosten, kann ein Zuwachs der nicht ertragsfähigen Flächen auch bedeuten, dass Anbauflächen vermehrt nicht abgeerntet wurden.

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