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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Wintergemüse hat jetzt Hochsaison
Jetzt zu Herbstbeginn und bis in den Winter hinein werden Kohl- sowie Wurzelgemüsesorten geerntet. Sie lassen sich über den gesamten Winter lagern und werden deshalb auch als Wintergemüse bezeichnet. Ob Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing und Rotkohl oder Steckrüben, Rote Bete, Möhren, Pastinaken oder Schwarzwurzeln – auf Niedersachsens Tellern landet jetzt die vitaminreiche Wintergemüsevielfalt, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.
Niedersachsen ist nach Nordrhein-Westfalen das zweitgrößte Anbauland für Gemüse. Auf 20.272 Hektar (ha) wurde 2018 von 861 Betrieben Gemüse im Freiland angebaut, NRW brachte es auf fast 27.000 ha. Unter Glas und im Folientunnel kultivierten 176 niedersächsische Betriebe auf 92,2 ha Gemüse an. Neben dem Sommergemüse Spargel wachsen vor allem Zwiebeln, Salate und Möhren sowie Blumen-, Rosen- und Grünkohl und Brokkoli auf den niedersächsischen Feldern. Die unterschiedlichen Bodentypen und -arten sowie die verschiedenen Klimabereiche sind beste Voraussetzungen für einen qualitativ und quantitativ erfolgreichen Gemüseanbau. Möhren wuchsen 2018 beispielsweise vor allem in den Regionen Lüneburg und Hannover auf knapp 2.100 ha, Brokkoli wurde auf 977 ha, Blumenkohl auf 707 ha und Grünkohl auf 500 ha angebaut, erklärt Berater Erich Klug von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Qualität und Menge des Gemüses hingen auch in diesem Jahr aufgrund der trockenen Witterung von der Bewässerung ab. Wo Beregnung möglich war, stimmten Qualität und Quantität. Selbst die eigentlich guten Gemüsestandorte auf Löß-Lehm-Böden, die normalweiser ohne zusätzliche Wassergaben auskommen und ordentliche Ergebnisse einfahren, hatten aufgrund fehlender Beregnung Probleme, berichtet der Anbauberater. Es zeichnet sich daher ab, dass die Gemüsebauern zukünftig noch stärker Beregnung angewiesen sein werden.
Mit Beginn der kalten Jahreszeit hat nun der Grünkohl wieder Saison. Die traditionellen Grünkohlwanderungen inklusive Boßeltour mit Bregenwurst oder Pinkel zum Abschluss sind nicht nur auf dem Land angesagt. Auch in Städten ist das regionale und vitaminreiche Wintergemüse im Trend. Das auch Braun- oder Krauskohl genannte Gemüse enthält viel Vitamin C (105 mg/100 g) und Vitamin K (0,82 mg/100 g) sowie ß-Carotin (5 mg/100 g). Mit der Kälte verbessert sich sein Geschmack, da die Pflanze mehr Zucker einlagert. (LPD)

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