Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Strauchbeeren im Jahr 2022

Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) bauten im Jahr 2022 in Niedersachsen insgesamt 233 Betriebe auf einer Fläche von 2.506 Hektar Strauchbeeren an. Die gesamte Erntemenge von Strauchbeeren lag mit rund 11.524 Tonnen ca. 10% unter der des Vorjahres.

In Niedersachsen wurden im vergangenen Jahr auf 2.089 Hektar Heidelbeeren angebaut. Bild: GABOT.

Mit einer Anbaufläche von 2.089 Hektar blieb die Heidelbeere auch 2022 die dominante Frucht die auf ungefähr 83% der niedersächsischen Anbaufläche für Strauchbeeren wuchs und rund 82% der Erntemenge aller Strauchbeeren ausmachte. Insgesamt wurden 9.458 Tonnen Heidelbeeren geerntet, 8,7% weniger als im Jahr 2021.

Neben Kulturheidelbeeren werden in Niedersachsen auch andere Strauchbeerenarten wie zum Beispiel die Brombeere angebaut. Die Brombeere wird in erster Linie frisch verzehrt, aber auch in Süßspeisen verwendet. Sie enthält wenig Fruchtzucker, dafür aber große Mengen an Ballaststoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Im Jahr 2022 wurde sie in Niedersachsen auf einer Fläche von etwa 15 Hektar angebaut, das ist die kleinste Anbaufläche aller einzeln ausgewiesenen Strauchbeerenarten. Im Jahr 2022 wurden knapp über 61 Tonnen Brombeeren geerntet, deutlich weniger als in den Vorjahren. Ursache hierfür waren Trockenheit und der Befall mit der Kirschessigfliege. (LSN)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.