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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Stipendien für 32 Absolventen
Hervorragende Leistungen werden belohnt: Vertreter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen haben am Mittwoch (8. Januar 2020) 32 junge Frauen und Männer zur Aufnahme in das Weiterbildungsstipendium in der Kammerzentrale in Oldenburg begrüßt, um sie über die vielfältigen Fördermöglichkeiten zu informieren. Voraussetzung für die Aufnahme in das Weiterbildungsstipendium sind ein „Sehr gut“ bei der Abschlussprüfung eines grünen Berufes oder in der Hauswirtschaft oder ein Sieg in einem Berufswettbewerb. Zu den grünen Berufen zählen zum Beispiel Berufe im Gartenbau, in der Land-, der Forst- sowie der Milchwirtschaft.
Seit 28 Jahren unterstützt das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt talentierte Absolventen nach einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung.
Den ausgewählten Bewerbern stehen für einen Zeitraum von drei Jahren jeweils 8.100 Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Davon können sie zum Beispiel die Kosten für fachlich anspruchsvolle Weiterbildungen oder für Maßnahmen zur Entwicklung fachübergreifender, beruflicher und sozialer Kompetenzen erstattet bekommen, also für Sprach- und Rhetorik-Kurse.
„Die gezielte Förderung soll dabei helfen, dass aus Talenten Spitzenkräfte werden, die neue berufliche Möglichkeiten bis hin zur Führungskraft entdecken“, erklärte Kammerdirektor Hans-Joachim Harms. Er beglückwünschte die Stipendiaten zu ihren bisherigen Erfolgen, wies aber auch darauf hin, dass die Erstausbildung in der heutigen Zeit nur ein erster Schritt sei: „Entscheidend wird mehr und mehr die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung. Nur so kann auf Dauer der berufliche Erfolg, der ja häufig auch die Basis für die persönliche Zufriedenheit darstellt, gewährleistet werden.“
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen betreut die Stipendiaten bei der Auswahl ihrer Bildungsmaßnahmen und bei der Antragstellung. In Niedersachen wurden bisher etwa 880 Absolventen der Berufe Gärtner/in, Landwirt/in, Hauswirtschafter/in, Tierwirt/in, Pferdewirt/in, Fachkraft Agrarservice sowie in den Agrarspezialberufen und im milchwirtschaftlichen Bereich gefördert. (Lwk-Nds)

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