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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Spargel, Zwiebeln und Möhren liegen vorn
Auf fast jedem zweiten niedersächsischen Gemüsefeld wachsen Spargel, Zwiebeln oder Möhren und Karotten. Das sind die bevorzugten Kulturen bei den 880 niedersächsischen Gemüsebauern, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. 160 Gemüsebauern erzeugen ihre Ernte nach ökologischen Kriterien, hier sind Möhren, Kohl, Zwiebelgewächs sowie Rote Bete und Mangold die Favoriten. Die Daten hat das Landesamt für Statistik in seiner Gemüsebauerhebung 2018 erhoben, sie beziehen sich auf Anbaudaten für das Jahr 2017. Die gesamte Gemüsebaufläche beträgt 20.200 ha, davon werden allein 5.184 ha als Spargelfelder ausgewiesen, weitere 950 ha Spargelfelder stehen noch nicht im Ertrag. Auf Platz zwei folgen bei den konventionellen Gemüsebauern die Speisezwiebeln mit einer Fläche von 2.637 ha. Auf gut 2.000 ha wachsen Möhren und Karotten, es folgt mit 1.057 ha der Eissalat und als Nummer 5 mit Broccoli ein Kohlgemüse. Der in Niedersachsen so beliebte Grünkohl wuchs im vergangenen Jahr auf 488 ha. Die Vielfalt der Speisekürbisse, die in jüngster Zeit an Beliebtheit stark gewonnen haben, kamen mit 266 ha aus.
Bei den 160 ökologisch wirtschaftenden Gemüsebauern nehmen die Möhren Platz 1 der Anbaustatistik ein, sie wachsen nach der jüngsten Gemüsebauerhebung auf 413 ha, danach folgen mit knapp 200 ha Zwiebeln und Lauch sowie nahezu gleichauf Rote Bete und Mangold mit 174 ha und Fruchtgemüse wie Bohnen, Erbsen, Kürbis oder Zucchini mit zusammen 172 ha sowie Sprossgemüse wie Spargel, Fenchel und Rhabarber mit ebenfalls zusammen 172 ha. Nach Angaben des Kompetenzzentrums Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) haben Ökogemüseanbauer einen Schwerpunkt im Umfeld größerer Städte wie Hannover, Lüneburg, Göttingen oder Osnabrück, daraus leitet das KÖN einen Schwerpunkt in der Direktvermarktung ab. (LPD)

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