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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Spargel, Eissalat, Zwiebeln stehen vornean
Niedersachsens Gemüsebauern setzen neben Spargel auf Eissalat, Zwiebeln sowie Möhren und Karotten. Diese vier Gemüse liegen nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes in der Anbaustatistik auf den vorderen Plätzen. Nach dem Spargel mit 4.073 ha führte der Eissalat 2011 mit 3.012 ha die Hitliste an, gefolgt von den Zwiebeln mit 1.996 ha und Möhren und Karotten mit 1.741 ha. Nahezu gleichauf folgen die beiden Kohlarten Blumenkohl und Broccoli mit 849 beziehungsweise 844 ha. Ähnlich dicht zusammen liegen Kohlrabi und Grünkohl mit 500 beziehungsweise 497 ha. 716 ha wurden mit Buschbohnen bestellt. Insgesamt führt der Landesbetrieb für Statistik in seiner Anbauerhebung mehr als vierzig Gemüsearten mit einer Gesamtanbaufläche von 18.712 ha auf. Auf weiteren 80 ha wird unter Glas Gemüse angebaut, hier dominierten Salatgurken mit 37,8 ha, gefolgt von Tomaten mit 17,1 und Feldsalat mit 11,8 ha. Bundesweit haben die Landwirte 2011 etwa 3,3 Mio. t Gemüse geerntet, beurteilen aber die Preissituation als unbefriedigend. Ganz katastrophal war das Jahr bedingt durch die EHEC-Krise für die Anbauer von Salat, Salatgurken und Tomaten. Sie bewerten 2011 als eines der schlechtesten Jahre überhaupt.
Einen Erfahrungsaustausch der norddeutschen Gemüseerzeuger bietet der 5. Norddeutsche Gemüsebautag am 15. Februar ab 10 Uhr im Hotel Leonardo in Hamburg Stillhorn. Franz-Josef Holzenkamp, agrarpolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion und Landvolkvizepräsident, wird aktuelles aus der Bundes- und Europapolitik vortragen, der Agrarstatistiker Georg Keckl zu dem Thema „Träume ernähren keine zehn Milliarden“ referieren. Und schließlich lassen sich die Gemüseanbauer von einem Mental- und Erfolgstrainer motivieren. Weitere Informationen und Anmeldungen bitte über den Wirtschaftsverband Gartenbau unter Telefon 0421 552182. (Quelle: LPD)

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