Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Schulte to Brinke ist neuer Landvolkpräsident

Albert Schulte to Brinke aus Bad Iburg ist neuer Landvolkpräsident.

Schulte to Brinke ist neuer Landvolkpräsident. Foto: Landvolk.

Mit allen 174 Stimmen wählten die Delegierten des Landvolkes Niedersachsen auf der Mitgliederversammlung in Hannover den 61-jährigen Milchbauern Albert Schulte to Brinke aus Bad Iburg zum neuen Präsidenten. Er folgt auf Werner Hilse und ist der 6. Präsident in der 70-jährigen Geschichte des niedersächsischen Bauernverbandes, die Amtszeit beginnt am 1. Januar und geht über drei Jahre. Aus der Begeisterung für einen der „spannendsten und vielseitigsten Berufe“ speist Schulte to Brinke seine Motivation für die Passion Landwirt und das landwirtschaftliche Ehrenamt. Er engagiert sich seit 2014 als Vorsitzender des Hauptverbandes Osnabrücker Landvolk und zählt seit 2013 als Vizepräsident zur Führungsriege des Landvolkes Niedersachsen.

„Aus meiner persönlichen Überzeugung und in meiner Verantwortung für die Mitgliedsbetriebe des Verbandes stehe ich zu den Vorgaben der ordnungsgemäßen Landwirtschaft“, sagt Schulte to Brinke bei Amtsübernahme vor Journalisten. Zugleich tritt er für eine ehrliche und offene gesellschaftliche Diskussion über die Leistungen der Landwirtschaft ein. Dazu zählt nach seiner Überzeugung auch die Einsicht, dass nachhaltige Landwirtschaft sich nicht nur an Ökologie und Tierwohl ausrichtet, sondern dass soziale und ökonomische Bedürfnisse der bäuerlichen Familien gleichgewichtet geachtet werden. „Unsere Bäuerinnen und Bauern und ihre Familien wollen vom Ertrag ihrer Arbeit leben und an der Wohlfahrtsentwicklung teilhaben“, sagt er und erwartet einen verständnisvolleren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge. An die Mitglieder des Landvolkes Niedersachsen richtet er zugleich die Erwartung, neuen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen zu bleiben und Innovationen umzusetzen. Schulte to Brinke selbst geht hier mit gutem Beispiel voran, so hat er bereits lange vor der Politik das Thema „Schlachtung hochtragender Rinder“ angepackt und in der Praxis dafür geworben, diese zu vermeiden. Dabei bevorzugt er freiwillige Absprachen. Er ist Mitglied im Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen und bringt sich über die Arbeitsgruppe Rinder im Tierschutzplan mit. Schulte to Brinke setzt auf offene Gespräche, auch mit Organisationen und Gruppierungen, die der Landwirtschaft kritisch gegenüber stehen. Entschieden wehrt er sich dagegen, mit unreflektierten und vorgefassten Meinungen Landwirte pauschal in die Enge zu treiben. „Ich wünsche mir einen offenen und ehrlichen Meinungsaustausch, bei dem tatsächlich Argumente angehört und ausgetauscht werden“, sagt er und wirbt dafür, diesen auch aufgeschlossen gegenüber zu stehen. (LPD)

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