Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Prüft Pflanzenstärkungsmitteln

Aufgrund der jüngst bekannt gewordenen erhöhten Rückstandswerte von DDAC (Dedecyldimethylammoniumchlorid) in frischen Topf-Kräutern, die auf das Pflanzenstärkungsmittel Vi-Care zurück zu führen sind, hat Verbraucherschutzminister Gert Lindemann Untersuchungen der gängigen Pflanzenstärkungsmittel auf mögliche Bestandteile von DDAC und anderen für den Verbraucherschutz nachteiligen Stoffen veranlasst.

Aufgrund der jüngst bekannt gewordenen erhöhten Rückstandswerte von DDAC (Dedecyldimethylammoniumchlorid) in frischen Topf-Kräutern, die auf das Pflanzenstärkungsmittel Vi-Care zurück zu führen sind, hat Verbraucherschutzminister Gert Lindemann Untersuchungen der gängigen Pflanzenstärkungsmittel auf mögliche Bestandteile von DDAC und anderen für den Verbraucherschutz nachteiligen Stoffen veranlasst.

Lindemann: „Ich möchte sichergestellt sehen, dass nur unbedenkliche Pflanzenstärkungsmittel zum Einsatz kommen. Denn der sonst unvermeidbare Vertrauensverlust bei den Verbrauchern und die ganz erheblichen wirtschaftlichen Schäden für die Produzenten der betroffenen Lebensmittel sind nicht hinnehmbar."

Niedersachsen arbeitet wie andere Bundesländer daran, die Voraussetzungen für den analytischen Nachweis von DDAC und anderen Stoffen aus der Gruppe der quartären Ammoniumverbindungen zu schaffen. Die dafür erforderliche Untersuchungsmethode ist im Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Kürze einsatzbereit. (ml.nds)

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