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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
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Niedersachsen: "Ökolandbau wächst"
Der Öko-Landbau in Niedersachsen legt weiter zu. Wie das Landwirtschaftsministerium (ML) in Hannover mitteilt, ist der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche im Jahr 2021 um rund 5.330 Hektar gegenüber dem Vorjahr gestiegen. „Der Ökolandbau wächst in Niedersachen. Darüber freue ich mich sehr, denn mit dem ‚Niedersächsischen Weg' haben wir vereinbart, den Ökolandbau bis zum Jahr 2030 kräftig zu steigern", sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.
Die Öko-Fläche beträgt jetzt in Niedersachsen 143.024 Hektar (2020: 137.694 Hektar) - also ein Wachstum von 3,9 Prozent. Der Anteil der Ökofläche an der gesamten landwirtschaftlichen Fläche in Niedersachsen liegt nun bei 5,6 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 5,4 Prozent. Insgesamt 200 landwirtschaftliche Betriebe haben 2021 in Niedersachsen neu auf Ökolandbau umgestellt. Die Gesamtanzahl der Betriebe betrug zum Stichtag 31. Dezember 2021 damit insgesamt 2.453.
„Mich freut besonders, dass die positive Trendentwicklung jetzt schon mehrere Jahre in Folge anhält", betonte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Nach einer Auswertung der Antragsdaten, welche die niedersächsischen, hamburgischen und bremischen Landwirte zur Förderung ihrer Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) bis Anfang August 2022 bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen stellen konnten, haben vier Landkreise das für 2025 gesetzte Ziel des Niedersächsischen Weges mit zum Teil deutlich über 10 Prozent Ökolandbau bereits erreicht: Lüneburg, Lüchow-Dannenberg (rund 19%), Heidekreis (rund 14%) und Osterholz-Scharmbeck.
„Wir werden den Ökolandbau weiterhin mit vielfältigen Maßnahmen fördern, um die positive Entwicklung zu verstetigen", so Ministerin Otte-Kinast. Sie verwies dabei besonders auf die rund 162 Millionen Euro, die durch die neue GAP-Förderperiode ab 2023 den Landwirten zur Verfügung gestellt werden. Damit werden neben der Umstellungsprämie für den Ökolandbau und dessen Beibehaltung weitere vielfältige AUKM unterstützt, wie zum Beispiel Maßnahmen zum Schutz bestimmter Feldvogelarten, Blüh- und Schonflächen sowie die Anlage von Hecken.
Hinzu kommt das Maßnahmenpaket „Stadt.Land.Zukunft" mit rund 31,5 Millionen Euro. Daraus werden eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen aus den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft, Moorschutz sowie Wald- und Wildmanagement seitens des Landwirtschaftsministeriums gefördert. Unter anderem können daraus auch die Einrichtung neuer und die Fortführung der bereits 2020 gestarteten Öko-Modellregionen in Niedersachsen finanziert werden.
„Die Ziele des Niedersächsischen Weges, wie Nachhaltigkeit und Biodiversität, bleiben die Richtschnur für die nächsten Jahre. Dabei muss aber immer die betriebswirtschaftliche Realität im Auge behalten werden", betonte Ministerin Barbara Otte-Kinast. (ML Niedersachsen)

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