Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Niedrigste Spargelernte seit 2013

In Niedersachsen wurden 2024 auf 3860 Hektar ertragsfähiger Fläche 21.673 Tonnen Spargel gestochen. Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) hervor.

Niedersachsen bleibt Bundesland mit der größten Spargelproduktion. Bild: GABOT.

Die ertragsfähige Fläche verringerte sich, dem Trend der letzten Jahre entsprechend, erneut um 11,6% zum Vorjahr. Diese Entwicklung wirkt sich deutlich auf die niedersächsische Spargelernte aus, die im Vergleich zu 2023 nochmals um 4,8% niedriger ausfallen könnte. Ersten Schätzungen zufolge handelt es sich somit um die niedrigste in Niedersachsen geerntete Spargelmenge seit 2013.

Allerdings vergrößerte sich der diesjährige Spargelertrag pro Hektar auf 56,2 Dezitonnen und liegt somit leicht über dem Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre (55,7 Dezitonnen). Auch im Jahr 2024 kam mit 20,6% der größte Anteil des gesamten deutschen Spargels aus Niedersachsen.

In Zukunft könnte sich dies jedoch ändern, da die niedersächsische Anbaufläche seit Jahren stetig abnimmt. Dies gilt gleichermaßen für die noch nicht ertragsfähige Spargelfläche, die auch kontinuierlich zurückgeht, 2024 um 21,0% zum Vorjahr. Mögliche Gründe sind ein Mangel an Erntehelferinnen und Erntehelfer, sinkende Nachfrage, ungünstige Witterungsverhältnisse und gestiegene Produktionskosten.

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