Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: "Mitmachen beim Einheitsbuddeln!"

Spaten statt Schreibtisch: Niedersachsen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies pflanzten am 30. September gemeinsam eine Säulen-Hainbuche. Mit der Aktion im Garten des Landwirtschaftsministeriums wollten sie auf das „Einheitsbuddeln“ hinweisen.

Umweltminister Olaf Lies (l.) und Forstministerin Barbara Otte-Kinast machen mit beim Einheitsbuddeln. Bild: ML-Niedersachsen.

Die Idee des "Einheitsbuddelns" kommt ursprünglich aus Schleswig-Holstein und hat das Ziel, dass möglichst viele Menschen am Tag der Deutschen Einheit zum Spaten greifen und ebenfalls pflanzen. Eine gute Initiative zur Erneuerung der „grünen Lunge“, die hoffentlich viele Mitstreiter findet, meinten die Minister. Barbara Otte-Kinast: „Stürme, Dürre und ein massenhafter Schädlingsbefall: Der Wald steckt in einer Krise. Die Aktion "Einheitsbuddeln", zeigt, dass jeder selbst einen wichtigen Beitrag leisten kann!“ Am Tag der Deutschen Einheit hat sich die Landwirtschaftsministerin ebenfalls an der Aktion beteiligt und einen Baum auf einer Reitanlage in Salzhemmendorf gepflanzt.

„Wir sollten uns wieder mehr über den Erfolg freuen, dass diese Einheit überhaupt möglich wurde“, so Umweltminister Olaf Lies. „Und ehrlich gesagt wünsche ich mir ein bisschen den Zauber der ersten Tage zurück. Darum passt das langsame Heranwachsen eines Baumes symbolisch für das Zusammenwachsen von Ost und West. Eine über 40-jährige Trennung zu überwinden, braucht eben doch mehr Zeit, als viele von uns sicherlich geglaubt haben. Umso mehr können wir uns am Ende hoffentlich über das Ergebnis freuen: einen prächtigen Baum. (NDS)

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