Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Kann sich auf Grünkohl von guter Qualität freuen

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen prognostiziert qualitativ guten Grünkohl in diesem Jahr.

Bestandeskontrolle im Raum Vechta: In einigen Regionen Niedersachsens ist die Grünkohl-Ernte bereits im vollen Gange. Bild: LWK Niedersachsen.

Gute Aussichten für Grünkohl-Fans: Die Qualitäten sind laut Landwirtschaftskammer Niedersachsen in diesem Jahr zufriedenstellend und die Bestände gesund. Die Wachstumsbedingungen für das Wintergemüse waren passend. Ganz besonders profitierte der Grünkohl von den sommerlichen Temperaturen im Monat September. Allerdings musste das Wintergemüse dort, wo die Niederschläge nicht ausreichten, zusätzlich bewässert werden. In einigen Regionen Niedersachsens ist die Ernte bereits im vollen Gange.

Die Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie führen auch beim Absatz des Grünkohls zu Ungewissheiten: Lassen die weiteren Entwicklungen der Infektionszahlen in diesem Jahr die Kohlfahrten und -wanderungen wie gewohnt zu? Es besteht die Hoffnung, dass – ähnlich wie zuletzt beim Spargel – eine eventuell zurückgehende Nachfrage in der Gastronomie durch eine steigende Nachfrage in den Privathaushalten kompensiert wird und damit der Absatz auf Wochenmärkten, in Hofläden, Supermärkten und Discountern leicht zunimmt.

Laut Statistischem Bundesamt haben im vergangenen Jahr 209 niedersächsische Betriebe auf insgesamt 429 Hektar Grünkohl angebaut. Die Erntemenge lag bei 7.571 Tonnen. Damit ist Niedersachsen Spitzenreiter, dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen (7.288 Tonnen). Bundesweit haben 1.180 Betriebe auf rund 1.010 Hektar 16.652 Tonnen Grünkohl geerntet.

Früher wurde das Wintergemüse nicht vor dem ersten Frost geerntet. Die Gründe dafür waren die Umwandlung von Stärke zu Zucker und der Abbau von Bitterstoffen in der Pflanze. Beides fand nur bei Minustemperaturen statt. Bei den neuen Sorten heutzutage reichen bereits kühle Temperaturen aus, damit der Grünkohl gut schmeckt.

Das Gemüse ist nicht nur sehr lecker, sondern auch sehr gesund: Neben dem hohen Anteil an Vitamin C und ß-Carotin – einer Vorstufe von Vitamin A – sind auch viele Mineralstoffe im Grünkohl enthalten. Insbesondere sein Calcium- und Eisengehalt sind beachtenswert. Ein weiteres Plus ist der gute Ballaststoffanteil, der die Verdauung in Schwung bringt. (LWK Niedersachsen)

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