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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Immer weniger Erdbeeren
Im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres handelt es sich somit um einen Rückgang von 16,3%. Nachdem bereits im letzten Jahr eine abnehmende Erdbeerernte zu verzeichnen war, setzt sich der Rückgang der Erntemenge auch in diesem Jahr fort.
Immer weniger Erdbeeren stammen aus niedersächsischem Freiland-Anbau. Für das Jahr 2024 werden circa 22.200 Tonnen Erdbeeren im Freiland erwartet. Das wären 14,7% weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang der Erntemenge basiert vor allem auf einer stetigen Verringerung der ertragsfähigen Freilandfläche in Niedersachsen. Im Jahr 2022 waren es noch 2.574 Hektar, bereits 2023 nahm die Fläche um 7,9% ab und verringerte sich in diesem Jahr nochmals um 15,9 % auf circa 2.000 Hektar. Gleiches gilt für noch nicht ertragsfähigen Flächen im Freiland, die im Vergleich zum Vorjahr von 458 Hektar auf 322 Hektar verkleinert wurden.
Im Gegensatz dazu setzen niedersächsische Erzeugerinnen und Erzeuger vermehrt auf den Anbau unter begehbaren Schutzabdeckungen. Im Jahr 2024 wurde die Anbaufläche für diese Anbauform um zusätzliche 8,0% ausgeweitet, wobei die Gesamtfläche 247 Hektar beträgt. In Bezug auf die niedersächsische Gesamterntemenge wurden 17,5% aller Erdbeeren unter Schutzabdeckungen geerntet. Dieser Entwicklung steht jedoch der diesjährige Ertrag von nur 190,4 Dezitonnen pro Hektar gegenüber. Trotz der flächenmäßigen Ausweitung des geschützten Anbaus wird für diese Anbauform nur eine Erntemenge von 4.700 Tonnen erwartet, was gegenüber 2023 eine Verringerung von 23,1% bedeuten würde.
Schwierigkeiten bei dem Anbau und der Ernte können beispielsweise hervorgerufen werden durch ungünstige Witterung oder Mangel an Personal. Trotz der verhältnismäßig geringeren Erntemenge bleibt Niedersachsen mit deutlichem Abstand das Bundesland mit der größten ansässigen Erdbeerproduktion.
Die endgültigen Daten sowie Ergebnisse zu weiteren Gemüsearten werden im Rahmen der Haupterhebung Ende des Jahres erfragt und Anfang 2025 veröffentlicht.

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