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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Gemüseanbaufläche vergrößert
Nach Angaben des Landesamtes für Statistik (LSN) ist in Niedersachsen die Anbaufläche von Gemüse im Vergleich zum Vorjahr um 4,7% gestiegen. Gegenüber den Flächen vor 30 Jahren (7.271 ha) ist dies fast eine Verdreifachung.
Gemüse in Niedersachsen wächst vor allem im Freiland. Gewächshäuser und begehbare Folientunnel nehmen nur 0,4% (86 ha) der Gemüseanbaufläche ein. Aber diese Anbaufläche, die eine weitgehend witterungsunabhängige Gemüseerzeugung möglich macht, wuchs im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 20,9%.
Auf fast einem Drittel der niedersächsischen Gemüseanbaufläche im Freiland wurde Spargel angebaut. Gegenüber 2016 ist die Spargelanbaufläche um 3,6% gestiegen. Die Erntemenge stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 13,2% auf knapp 30.000 t.
Auch Speisezwiebeln sowie Möhren und Karotten werden in Niedersachsen in immer größerem Umfang angebaut, zusammen wuchsen sie auf knapp einem Viertel der Gemüsefreilandfläche. Geerntet wurden 2017 etwas mehr als 121.000 t Speisezwiebeln und rund 128.000 t Mohrrüben.
Knapp 10% der gesamten niedersächsischen Gemüseernte wurden nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus erzeugt. (Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen)

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