Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Frühkartoffelernte neigt sich dem Ende

Eine recht zufriedene Bilanz ziehen Niedersachsens Frühkartoffelerzeuger nach der aktuellen Saison. In diesen Tagen läuft die Frühkartoffelernte nach Umfragen des Landvolk-Pressedienstes offiziell aus.

Eine recht zufriedene Bilanz ziehen Niedersachsens Frühkartoffelerzeuger nach der aktuellen Saison. In diesen Tagen läuft die Frühkartoffelernte nach Umfragen des Landvolk-Pressedienstes offiziell aus. Die gut 150 Landwirte, die im Gebiet der Niedersächsischen Frühkartoffel-Erzeugergemeinschaft die ersten frühen Knollen als besondere Spezialität anbauen, sind mit der Saison durchaus zufrieden. Begonnen hat die Ernte bereits Anfang Mai mit den ersten frühen Sorten wie Anabelle und Gloria und läuft jetzt in der ersten Augustdekade mit den Sorten Princess, Musica und Gala aus. Auf 2.700 ha wachsen die für den baldigen Verbrauch bestimmten Frühkartoffeln. Seit Anfang Juli wurden die Knollen über die Abpackbetriebe auch im Lebensmitteleinzelhandel angeboten. "Die Verbraucher können damit nahezu im ganzen Jahr Kartoffeln in bester Qualität aus niedersächsischer Erzeugung einkaufen", betont Henning Meyer als Vorsitzender Niedersächsischen Frühkartoffel-Erzeugergemeinschaft. Seit einigen Jahren haben sich die Landwirte neben dem Frischmarkt mit speziellen Sorten auch den Verarbeitungsmarkt erschlossen, Zorba und Lady Rosetta werden zu Pommes oder Chips verarbeitet. 

Die kühle und auch feuchte Witterung ist den Frühkartoffeln recht gut bekommen und hat den Landwirten zudem eine intensive Beregnung erspart. Lediglich in den trockenen Maitagen musste die Feldberegnung Niederschlagsdefizite ausgleichen. Die Nachfrage war durchweg recht lebhaft, offenbar hat das Wetter im Juli den Appetit auf warme Mahlzeiten mit klassischen Kartoffelgerichten angeregt. Insgesamt wachsen in Niedersachsen, dem deutschen Kartoffelland Nr. 1, auf gut 103.000 ha Kartoffeln. Nur auf jedem dritten dieser Äcker werden noch Speisekartoffeln geerntet, der Löwenanteil der dicken Knollen ist für die Verarbeitung bestimmt, zu Pommes, Chips, Püree oder Klößen, aber auch zu Stärkemehl mit einem vielfältigen Verwendungsspektrum in der Ernährungsbranche sowie auch anderen Industriezweigen. (LPD)

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