Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Erdbeerernte 2023

Erdbeerernte insgesamt in Niedersachsen im Vergleich zu 2022 voraussichtlich 19,1% geringer.

18% aller in Niedersachsen geernteter Erdbeeren stammen inzwischen aus geschütztem Anbau. Bild: GABOT.

In Niedersachsen werden in diesem Jahr nach ersten Schätzungen rund 27.800 Tonnen Erdbeeren gepflückt. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) hervor. Die niedersächsische Erdbeerernte 2023 wird damit voraussichtlich um 19,1% niedriger als im Vorjahr ausfallen.

Auch mit dieser vergleichsweise geringen Erntemenge bleibt Niedersachsen das Bundesland mit der größten einheimischen Erdbeerproduktion.

Aber immer weniger Erdbeeren stammen aus niedersächsischem Freiland-Anbau. Für 2023 wird eine Erntemenge von Erdbeeren im Freiland von 22.800 Tonnen erwartet. Das wären 22,9% weniger als im Vorjahr. Die ertragsfähige Freilandfläche in Niedersachsen wird seit Jahren kontinuierlich verringert, zuletzt im Vergleich zu 2022 weiter um 8,6% auf rund 2.400 Hektar. Auch die noch nicht ertragsfähige Fläche im Freiland wird weiter reduziert. Mit knapp 400 Hektar ist sie fast ein Drittel kleiner als im Vorjahr.

Stattdessen weiten die niedersächsischen Erzeugerinnen und Erzeuger den Anbau unter begehbaren Schutzabdeckungen, teilweise auf mehreren Etagen, immer weiter aus. In diesem Jahr wird aus dieser Anbauform eine Erntemenge von 5.000 Tonnen erwartet, das sind bereits 18% der geschätzten niedersächsischen Gesamterntemenge. (LSN)

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