Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Erdbeerernte 2021 deutlich niedriger als im Vorjahr

Nach vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) wird in diesem Jahr in Niedersachsen eine Erntemenge von rund 26.200 Tonnen Erdbeeren erwartet, 23,1% weniger als im letzten Jahr.

Für ein gutes Ausreifen der Früchte fehlte oftmals die Sonne. Bild: GABOT.

Für die gesunkene Erntemenge gibt es vor allem drei Ursachen: Das Wetter, die seit Jahren zurückgehende Anbaufläche und Covid-19.

Beim Wetter fehlte in diesem Sommer vor allem die Sonne, denn Regen und Kälte verhinderten ein Ausreifen der Früchte. Gleichzeitig begünstigte das Wetter verschiedene Pflanzenschädlinge, die Teile der Bestände zerstörten. Die Covid-19-Pandemie verhinderte auch dieses Jahr teilweise noch die Anreise erfahrener Erntehelfer, weshalb nicht alle vorgesehenen Flächen abgeerntet werden konnten. Zudem fehlten teilweise die Absatzmöglichkeit in Gaststätten und Hotels.

Wie bereits in den Vorjahren sank auch 2021 die im Ertrag stehenden Freilandfläche. 2017 wurden noch auf 3.000 ha Erdbeeren angebaut, dieses Jahr nur noch auf 2.500 ha (-17,1%). Die nicht im Ertrag stehende Fläche sank im Vergleich zum Vorjahr um 16,9%, nachdem sie 2020 geringfügig ausgeweitet worden war.

Die Erdbeererzeuger setzen immer mehr auf einen Anbau unter begehbaren Schutzabdeckungen, teilweise auf mehreren Etagen, um sich damit unabhängig vom Wetter zu machen. Die Anbaufläche in dieser Anbauform ist seit 2017 um 44,6% gestiegen und liegt in diesem Jahr bei rund 200 ha. (LSN)

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