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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Ein Jahrzehnt Vertragsnaturschutz
Im Mittelpunkt standen das F.R.A.N.Z.-Projekt (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft), in dem produktionsintegrierte Naturschutzmaßnahmen zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft entwickelt und erprobt werden, das Biodiversitätsprogramm in der Region Hannover sowie das FABiAN-Projekt (Förderung der Biotopvernetzung und der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft Niedersachsens), das in den Landkreisen Cuxhaven, Vechta, Goslar, Hildesheim, Hameln-Pyrmont, Osnabrück und Diepholz umgesetzt wird.
„Gemeinsam möchten wir einen Blick auf die Erfahrungen aus zehn Jahren Vertragsnaturschutz werfen, die zeigen, wie flexible Vertragsangebote und regional angepasste Maßnahmen eine hohe Wirksamkeit entfalten können“, sagt Peter Zanini, Geschäftsführer der Stiftung Kulturlandpflege. Zudem stehen die entscheidenden Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung und Finanzierung im Mittelpunkt der Diskussion. Die Stiftung Kulturlandpflege hat bislang einen großen Erfahrungsschatz mit verschiedenen Maßnahmen wie zum Beispiel Blühflächen, Erbsenfenstern, Kiebitzinseln, Feldhamsterschutz oder Insektenwällen gesammelt.
An diesen Punkt knüpft auch von Richthofen an. „Die Agrarstruktur zu verbessern, ist uns wichtig“, sagt der Landwirt. Er hat auch bei seinen Berufskolleginnen und -kollegen eine verstärkte Sensibilisierung für den Naturschutz festgestellt. Wichtig ist ihm dabei jedoch, nicht nur ein gutes Gefühl zu vermitteln, sondern messbare Ergebnisse vorzuweisen. Die Biotopvernetzungen auf seinen Ländereien durch Hecken, Gewässerrandstreifen und sogenannten Insektenwällen zum nächsten Waldstück werden daher von einem Biologen genau untersucht und die dort lebenden Tier- und Pflanzenarten in einem Monitoring festgehalten. „Damit können wir den Naturschutzgedanken auf ein neues Level bringen“, ist er sich sicher.
Auch bei der Veranstaltung stellten Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen ihre Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit von Biodiversitätsmaßnahmen auf Tier- und Pflanzenarten in der Agrarlandschaft vor. „Und schließlich geht es auch um die Zutaten, die es für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft braucht – ganz im Sinne des Niedersächsischen Weges“, sagt Björn Rohloff, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Kulturlandpflege. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Besuch des F.R.A.N.Z-Betriebes von Jochen Hartmann in Lüneburg-Rettmer, wo viele der vorgestellten Maßnahmen von den Teilnehmern vor Ort in Augenschein genommen werden konnten. (LPD)

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