Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Durchstarten mit Stipendium

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen unterstützt 33 Absolvent*innen grüner Berufe bei ihrer Weiterbildung.

Hervorragende Leistungen: Diese 33 jungen Frauen und Männer sind in das Weiterbildungsstipendium aufgenommen worden. Bild: LWK Niedersachsen.

Hervorragende Leistungen werden belohnt: Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat am Donnerstag, 7. Januar 2021, 33 junge Frauen und Männer in einer digitalen Konferenz zur Aufnahme in das Weiterbildungsstipendium begrüßt und sie über die Fördermöglichkeiten von Weiterbildungsmaßnahmen informiert. Voraussetzung für die Aufnahme in das Weiterbildungsstipendium sind ein „Sehr gut“ bei der Abschlussprüfung eines grünen Berufes oder in der Hauswirtschaft oder ein Sieg in einem Berufswettbewerb.

Seit 29 Jahren unterstützt das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gezielt talentierte Absolvent*innen nach einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung.

Den ausgewählten Bewerber*innen stehen für einen Zeitraum von drei Jahren jeweils 8.100 Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Davon können sie zum Beispiel die Kosten für fachlich anspruchsvolle Weiterbildungsmaßnahmen oder für Maßnahmen zur Entwicklung fachübergreifender, beruflicher und sozialer Kompetenzen erstattet bekommen, also für Sprach- und Rhetorik-Kurse.

„Mit dem Berufsbeschluss ist nicht gleichzeitig die berufliche Qualifizierung beendet“, sagte Anke Evers, Leiterin des Fachbereichs Aus- und Fortbildung, Landjugend bei der LWK, „das lebenslange Lernen ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Anforderungen im Berufsleben von großer Bedeutung. Ziel ist es, dass aus Talenten Spitzenkräfte werden, die neue berufliche Möglichkeiten bis hin zur Führungskraft entdecken.“

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen betreut die Stipendiat*innen bei der Auswahl ihrer Bildungsmaßnahmen und bei der Antragstellung. In Niedersachen wurden bisher etwa 920 Absolvent*innen der Berufe Gärtner*in, Landwirt*in, Hauswirtschafter*in, Tierwirt*in, Pferdewirt*in, Fachkraft Agrarservice sowie in den Agrarspezialberufen und im milchwirtschaftlichen Bereich gefördert. (LWK Niedersachsen)

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