Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niedersachsen: Arbeitsplätze im Ökolandbau in der Ukraine

Niedersachsen fördert Zukunftsperspektiven für die Menschen in der Ukraine.

Niedersachsen fördert Ökolandbau in Oblast Mykolajiw.

Wie kann die Ukraine nachhaltig unterstützt werden? Um sichere Arbeitsplätze in einer vom Krieg gezeichneten und vom Wegzug geprägten Region zu erhalten, fördert das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) den Ökologischen Landbau in der Oblast (Verwaltungsbezirk) Mykolajiw mit rund 120.000 Euro bis 2025.

Mit dieser Förderung zeigt sich Niedersachsen solidarisch mit den Menschen in der Ukraine: Das Geld fließt in ein Zentrum für Bio-Gemüse in der Oblast Mykolajiw, um beispielsweise Saisonarbeitsplätze in der Gemüseverarbeitung mittelfristig in Ganzjahresarbeitsplätze umzuwandeln.  Die Region mit rund 1,1 Millionen Einwohnern liegt im Südosten der Ukraine am Schwarzen Meer, zwischen den Oblasten Odessa und Cherson. Seit November 2023 verbindet Niedersachsen und die Oblast Mykolajiw eine Solidaritätspartnerschaft. Auf deutscher Seite wird das Projekt durch die Beratungsfirma „GOPA-AFC" mit Sitz in Bonn fördertechnisch umgesetzt.

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „Ich habe die ukrainischen Akteure bei der BioFach-Messe in Nürnberg kennengelernt. Es beeindruckt mich, dass dort trotz des Leids des Kriegs weiter mit kämpferischem Optimismus an Zukunftsperspektiven gearbeitet wird. Niedersachsen möchte daher einen Beitrag für die Landbevölkerung leisten, um die tatkräftigen Menschen zu unterstützen und Solidarität zu zeigen. Durch unseren ehemaligen Ministeriumsmitarbeiter Dr. Stefan Dreesmann und sein Engagement in der Ukraine wissen wir, dass das Geld an der richtigen Stelle ankommt. Ich danke auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums, die bei den letzten beiden Weihnachtsfeiern für Wasser- und Solarprojekte in der Ukraine gespendet haben. ".

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.