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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Niedersachsen: Apfelbauern haben Sorge, dass Ernte am Baum bleibt
„Das sind aber vorerst noch kleinste Mengen, die auf Wochenmärkten und in den Hofläden verkauft werden“, verdeutlicht Ulrich Buchterkirch, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau im Landvolk Niedersachsen. Richtig los geht die Apfelernte erst Ende August/Anfang September mit den Hauptsorten Elstar und Holsteiner Cox.
„Mit der Qualität sind die Obstbauern in diesem Jahr aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung sehr zufrieden“, sagt Buchterkirch. Und auch die Menge, die an den Bäumen hängt, stimme. Trotzdem ist die Stimmung unter den Landwirten zwiegespalten. „Corona schwebt wie ein Damoklesschwert über den Obsthöfen“, sagt Buchterkirch. Der Verband unterstütze die Bauern deshalb tatkräftig unter anderem bei der Erstellung von Hygienekonzepten. Neben der regulären Ernte müssen sie mit hohem organisatorischem Aufwand die Einhaltung von Konzeptpapieren und Allgemeinverfügungen zum Schutz der Arbeitskräfte bewältigen. „Die Landwirte haben ein großes Interesse daran, die Verordnungen für die Saisonarbeitskräfte im Hinblick auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz einzuhalten“, erläutert Buchterkirch. Denn ihnen lägen die Arbeitskräfte am Herzen, die oft schon jahrelang auf die Höfe kommen und ihre wertvolle Ernte einbringen.
Um die Einreise der Saisonarbeitskräften zu ermöglichen und das Risiko der Einschleppung von Infektionen mit dem Coronavirus aus dem Ausland trotzdem zu minimieren, müssen sie sich seit dem 8. August auf das Corona-Virus testen lassen, wenn sie aus einem Risikogebiet kommen. Diese kann laut Bundesgesundheitsministerium an den dafür errichteten Teststationen an den Flughäfen, Bahnhöfen oder in Grenznähe sowie bei niedergelassenen Ärzten erfolgen, und zwar innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise. Positive Testergebnisse würden automatisch an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet. Ein Wiederholungstest sei ebenfalls kostenfrei. (LPD)

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