Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niederösterreich: 286 "Natur im Garten" Schulen und Kindergärten

Die Förderung von Umweltbewusstsein schon bei den Jüngsten sowie die Einbindung von Schulen und Kindergärten stellen eines der zentralen Handlungsfelder der NÖ Umweltbewegung "Natur im Garten" dar.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister mit den Schülerinnen Angelina, Anna und Serafina. Bild: © „Natur im Garten" / J. Ehn.

Die Zwischenbilanz ist erfreulich: Immer mehr Bildungseinrichtungen setzen auf naturnahe Gestaltung ihrer Freiflächen – 286 „Natur im Garten" Kindergärten und Schulen gibt es inzwischen in Niederösterreich.

Konkret sind es 158 Kindergärten und 128 Schulen in Niederösterreich, die bereits mit der „Natur im Garten" Plakette ausgezeichnet wurden. Sie alle erfüllen die Kriterien der NÖ Umweltbewegung – kein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Torf – und gestalten ihre Freiflächen naturnah. Naturgartenelemente und heimische Pflanzenarten, unversiegelte Flächen und nützlingsfreundliche Strukturen zeichnen diese Schul- und Kindergarten-Gärten aus, ebenso wie vielfältige Möglichkeiten für Forschen, Entdecken und Gärtnern, kindliches Naturerlebnis sowie für Lernen im Freien. Allein 2025 kamen 10 neue „Natur im Garten" Kindergärten sowie 10 „Natur im Garten" Schulen dazu.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Dass mittlerweile 286 Bildungseinrichtungen in Niederösterreich die ‚Natur im Garten' Plakette tragen, ist ein starkes Zeichen und ein wichtiger Beitrag, um die beste Zukunft für unsere Kinder zu schaffen. Gemeinsam mit den Pädagoginnen und Pädagogen zeigen wir den jüngsten Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern: Jeder Beitrag zählt. Ökologisches Gärtnern heißt, Verantwortung zu übernehmen – für heute und für morgen – und wer früh lernt, wie man achtsam mit Natur und Ressourcen umgeht, gestaltet auch als Erwachsene oder Erwachsener eine lebenswerte Zukunft für unser Land mit."

Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister: „In Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche viel Zeit in pädagogischen Einrichtungen verbringen, kommt deren Freiflächen eine besonders hohe Bedeutung zu. Ein naturnaher und abwechslungsreich gestalteter Außenraum bietet nicht nur Raum für Bewegung, Sinneseindrücke und Erholung, sondern fördert auch soziale Interaktion und handlungsorientiertes Lernen. Er eignet sich optimal für offene Lernformen und bereichert den Unterricht über den Biologie- und Sachunterricht hinaus."

Die NÖ Umweltbewegung „Natur im Garten" unterstützt die Schaffung und Nutzung naturnaher Schul- und Kindergartenfreiräume gezielt. Auf der Plattform www.lernenimgarten.at finden Pädagoginnen und Pädagogen praxisnahe Materialien, Anregungen und Beispiele für Unterricht im Grünen. Viele Ideen für Gestaltung und Unterricht im Schulfreiraum bietet zudem der „Natur im Garten" Musterschulgarten auf der GARTEN TULLN. 

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