Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niederlande: CombiVliet wächst weiter

Im Agriport A7 in den Niederlanden hat CombiVliet jetzt die vierte Ausbaustufe des Standortes "Noordvliet" in Angriff genommen. Der Produktionsbetrieb soll um weitere 12,2 Hektar erweitert werden. Mit der vierten Ausbaustufe wächst CombiVliet in der Gartenbausiedlung Agriport A7 auf rund 50 Hektar.

Im Agriport A7 in den Niederlanden hat CombiVliet jetzt die vierte Ausbaustufe des Standortes "Noordvliet" in Angriff genommen. Der Produktionsbetrieb soll um weitere 12,2 Hektar erweitert werden. Mit der vierten Ausbaustufe wächst CombiVliet in der Gartenbausiedlung Agriport A7 auf rund 50 Hektar.

In den Niederlanden ist in den vergangenen Jahren der Neubau von Glasflächen auf ein Minimum zurückgegangen. Daran hatte auch CombiVliet seinen Anteil. Das 123 Hektar große Grundstück wurde im Jahr 2010 gekauft und es war das Ziel, jedes Jahr um eine Ausbaustufe zu erweitern. Das bleibe das Ziel für die kommenden Jahre, heißt es bei CombiVliet. "Für die kommenden Jahre haben wir also genug Herausforderungen“, sagt CombiVliet-Geschäftsführer Edwin de la Combé. Trotz der guten Saison im letzten Jahr bleibe die Finanzierung eine Herausforderung. Das sei jetzt nicht vor leichter als noch vor drei Jahren.

In Woche 36 soll mit der Produktion begonnen werden. Das Gewächshaus ist nahezu gleich mit den vorherigen Stufen und wird wieder von der Firma Havecon gebaut; die Belichtungsanlage kommt wieder von Hortilux Schreder. "Einige technische Anpassungen wurden vorgenommen, um den neuesten Standards in der Gewächshauskonstruktion gerecht zu werden", sagt Standortmanager Roy van Vliet. Noch nicht entschieden sei, ob man diffuses Glas auf dem Gewächshaus einbauen werde. Offen ist ebenso, welche Art von Tomaten im Gewächshaus wachsen werde. Das hänge von der Nachfrage auf dem Markt ab; die Produktionsplanung sei derzeit in Arbeit. Im Moment hat CombiVliet 44,4 ha Strauchtomaten, 10 ha Kirschtomaten, 7,6 ha Snack-Tomaten, 6 ha Pflaumen-Strauchtomaten und 12 ha Cocktail-Stauchtomaten im Anbau. 

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