Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Niederbayern: 166 Corona-Infizierte in Konservenfabrik

In einer Konservenfabrik in Mamming wurden bislang 166 von 600 Mitarbeitern positiv auf Covid-19 getestet. Der gesamte Betrieb ist vorübergehend stillgelegt.

166 Corona-Infizierte in bayerische Gemüseverarbeitungsbetrieb. Bild: GABOT.

Bei einer zweiten Testung in einer Konservenfabrik in Mamming wurden bislang 166 von 600 Mitarbeitern positiv auf Covid-19 getestet. Der gesamte Betrieb ist vorübergehend stillgelegt, alle Saisonarbeitskräfte und auch festangestellten Mitarbeiter dort – egal ob positiv oder negativ getestet – befinden sich in Quarantäne. Die Quarantäne gilt auch für zwei weitere Standorte des Betriebes mit insgesamt 130 Mitarbeitern, bis alle Zusammenhänge geklärt sind.

Nach der ersten Reihentestung auf dem Betrieb waren am Wochenende 43 Infizierte gemeldet worden. Eine erneute Testung des gesamten Betriebes sollte noch mehr Sicherheit bringen. Am späten Montagabend stand das Ergebnis für den Standort Mamming fest. „Es war zwar zu erwarten, aber trotzdem sind es bittere Nachrichten“, sagt Landrat Werner Bumeder. Schließlich habe die Quarantäne für den gesamten Betrieb und damit die vorübergehende Stilllegung weitreichende Folgen für den gesamten Gemüseanbau in Niederbayern. Zahlreiche Landwirte liefern ihr Gemüse zu dem verarbeitenden Betrieb in Mamming.

Der Schutz der Bevölkerung und die Eindämmung des Infektionsgeschehens hätten weiterhin oberste Priorität, so der Landrat. „Die schnell fortschreitenden und hohen Infektionszahlen lassen vermuten, dass das Corona-Virus dort schon vor längerer Zeit ausgebrochen war und inzwischen deshalb so viele Mitarbeiter infiziert sind.“ Dies bestätigt auch eine Expertengruppe des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), die sich gestern vor Ort ein Bild vom Infektionsgeschehen gemacht hat.

„Die hohe Zahl an Neuinfektionen ist natürlich ein herber Rückschlag“, sagt Landrat Bumeder. „Wir bleiben aber bei unserer Einschätzung, dass es sich um eine in sich geschlossene Einheit handelt und es weiterhin nur einen Infektionsherd gibt. Das bestätigen auch die täglich neuen Ergebnisse der Bürgertests an unseren Testzentren.“ (Landratsamt Dingolfing-Landau)

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