Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Nicht-chemischer Pflanzenschutz: Sympossium durchgeführt

Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft eröffnete das Symposium "Nicht-chemischer Pflanzenschutz im Gartenbau".

Wie lassen sich nun Schaderreger an Gemüse und Obst ohne chemische Pflanzenschutzmittel bekämpfen? Bild: GABOT.

„Unsere Nahrungsmittel schmecken nicht nur uns, sondern auch vielen anderen Lebewesen. Im ökologischen wie im konventionellen Anbau müssen wir sie deshalb vor ihren Feinden schützen“, sagte Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, bei der Eröffnung des Symposiums zum nicht-chemischen Pflanzenschutz im Gartenbau, und ergänzte: „Auch wenn ordnungsgemäß durchgeführter chemischer Pflanzenschutz sicher ist, haben viele Menschen den Wunsch, Pflanzen auf andere Weise schützen zu lassen. Das unterstützen wir.“

Wie lassen sich nun Schaderreger an Gemüse und Obst ohne chemische Pflanzenschutzmittel bekämpfen? Dazu trafen sich heute 115 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Vorgestellt wurden Verfahren, die noch nicht ganz praxisreif sind, aber in Zukunft chemische Pflanzenschutzmittel ergänzen oder ablösen könnten. Physikalische und biologische Pflanzenschutzverfahren waren schon immer gebräuchlich, sind aber nicht bei allen Schaderregern einsetzbar oder haben gegenüber chemischen Mitteln auch Nachteile. In den letzten Jahren konnten jedoch – auch im Julius Kühn-Institut für Kulturpflanzen – Fortschritte bei der Entwicklung neuer Verfahren erzielt werden, die auch den Gärtnern neue Pflanzenschutzmöglichkeiten eröffnen. (BMEL)

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