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BMLEH: Liquiditätshilfen für landwirtschaftliche Betriebe
Bundesminister Alois Rainer sagt dazu: „Unsere Landwirtinnen und Landwirte sorgen jeden Tag dafür, dass die Versorgung mit Lebensmitteln gesichert ist. Gleichzeitig geraten viele Betriebe durch steigende Energie- und Betriebsmittelkosten unter Druck. Wir lassen sie in dieser Situation nicht allein. Gemeinsam mit der Landwirtschaftlichen Rentenbank spannen wir ein zusätzliches Sicherheitsnetz und bringen Liquiditätshilfen für landwirtschaftliche Betriebe auf den Weg. Mit Hilfe des Programms unterstützen wir Betriebe bei der Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe. Unser Ziel ist die finanzielle Stabilisierung der landwirtschaftlichen Betriebe in dieser unruhigen Zeit, um die Landwirtschaft widerstandsfähig zu halten und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe zu stärken.“
Betriebe sollen über verbilligte Darlehen kurzfristig Liquidität erhalten, um zusätzliche Belastungen durch höhere Kosten für Diesel und Dünger besser abfedern zu können. Die Darlehen sollen eine Laufzeit von drei Jahren haben und grundsätzlich auf 50.000 Euro je Betrieb begrenzt sein. Start des Programms ist der 1. Juni.
Weitergehende Informationen
Das Liquiditätshilfeprogramm ergänzt die bereits auf den Weg gebrachten Maßnahmen der Bundesregierung. Landwirtschaftliche Betriebe profitieren beispielsweise von der befristeten Senkung der Energiesteuer, mit der die Bundesregierung schnell auf die veränderte Lage reagiert hat. Daneben kann weiterhin die Agrardieselrückvergütung geltend gemacht werden.
Auch auf europäischer Ebene setzt sich das BMLEH für Entlastungen ein. Ziel ist es, die Einfuhrzölle auf Düngemittel von verlässlichen Handelspartnern vorübergehend zu senken und so den Kostendruck für die Landwirtschaft zu begrenzen. Zudem wird sich das BMLEH in die Erarbeitung des EU-Aktionsplans zu Düngemitteln einbringen. Die Produktion von Düngemitteln in Europa soll gestärkt werden, damit heimische Düngemittel verfügbar und erschwinglich bleiben.

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