Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Neuer Ausbildungsberuf: Pflanzentechnologe/-in am Start

Auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin erfolgte der Startschuss für den neuen Ausbildungsberuf Pflanzentechnologe/-in. Die duale Ausbildung geht im August 2013 in die erste Runde und ersetzt in Zukunft den alten Ausbildungsberuf Landwirtschaftlichtechnischer Laborant (LTL).

Auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin erfolgte der Startschuss für den neuen Ausbildungsberuf Pflanzentechnologe/-in. Die duale Ausbildung geht im August 2013 in die erste Runde und ersetzt in Zukunft den alten Ausbildungsberuf Landwirtschaftlichtechnischer Laborant (LTL). 2Die Pflanzenzüchtung ist ein spannendes, zukunftsorientiertes Arbeitsfeld und bietet jungen Leuten interessante und vielfältige Berufsperspektiven", wirbt Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) für eine Ausbildung in der Branche.

Pflanzentechnologen/ -innen haben die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen wie Pflanzenzüchtung, landwirtschaftliches Versuchswesen und Pflanzenkulturlaboren zu arbeiten. "Der Beruf ist sehr vielseitig und lässt keine Langeweile aufkommen. Neben der Arbeit auf Versuchsfeldern, im Gewächshaus oder im Labor ist auch eine Tätigkeit in Zuchtgärten, dem Pflanzenschutzversuchswesen oder im Bereich der Saatgutaufbereitung möglich", erklärt Schäfer. Voraussetzung für den Beginn einer Ausbildung in einem geeigneten Unternehmen ist neben einem guten Haupt- oder Realschulabschluss Motivation, Teamgeist und Spaß an praktischer Arbeit. Das nötige Fachwissen zum beruflichen Handeln wird in der Berufsschule vermittelt, der praktische Ausbildungsteil in Unternehmen. Die Anerkennung als Ausbildungsbetrieb erfolgt durch die zuständigen Stellen der Bundesländer.

Interessierte Jugendliche schicken ihre schriftliche Bewerbung an die Ausbildungsbetriebe. Nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch wird ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen, in dem die Dauer der Ausbildung, die Ausbildungsinhalte sowie die Vergütung und der zu-stehende Urlaub geregelt sind. Nach frühestens 18 Monaten erfolgt eine Zwischenprüfung, am Ende des dritten Ausbildungsjahres die Abschlussprüfung. Neben der schriftlichen Prüfung zu verschiedenen Themen wird eine selbständige Arbeitsprobe verlangt. Nähere Informationen sind im Internet zu finden unter www.pflanzentechnologe.de oder www.bdp-online.de. (BDP) 

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