Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Neudorff: Produziert klimaneutral

Naturgarten-Pionier Neudorff produziert an allen Unternehmensstandorten klimaneutral. Dazu tragen vor allem die Ressourcen sparende Produktion an sich bei sowie die eigene Energiegewinnung durch Photovoltaik, Wasserkraft und ein Blockheizkraftwerk. Darüber hinaus anfallende Emissionen, die bislang noch entstehen, kompensiert das Unternehmen durch die Unterstützung eines Klimaschutz-Projektes in Ruanda.

Neudorff unterstützt das Projekt in Ruanda. Bild: Neudorff.

Viele Dachflächen nutzt das Unternehmen für Photovoltaik-Anlagen, das alte Mühlengebäude produziert dank einer modernen Turbine Strom aus dem Flüsschen Emmer. Durch diese und viele andere Maßnahmen konnte der inhabergeführte Mittelständler seinen CO2-Fußabdruck schon deutlich reduzieren. Doch das Ziel der klimaneutralen Produktion ist noch nicht ganz erreicht. Daher unterstützt Neudorff nun ein Projekt in der Nähe des Volcanoe Nationalparks in Ruanda. Von den weltweit noch etwa 1.000 lebenden Berggorillas leben etwa 600 in den Virunga-Bergen dieses Parks. Die angrenzend lebenden Dorfbewohner suchen täglich auch im Nationalpark nach Holz für die Kochfeuer. Die Abholzung des Regenwaldes gefährdet die dort lebenden Berggorillas ebenso wie die mögliche Ansteckungsgefahr durch die nahenden Menschen.

Bis zu 50.000 Haushalten rund um den Nationalpark wird ein in Ruanda gefertigter Kocher für ein geringes Entgelt zur Verfügung gestellt. Dieser Kocher braucht nur ein Drittel so viel Brennholz wie eine traditionelle offene Feuerstelle. Das verringert CO2-Emissionen, die Menschen verbrauchen weniger Holz und müssen weniger Zeit und Geld für dessen Beschaffung aufwenden. Kinder können die Schule besuchen, die Familie hat Zeit, durch selbst hergestellte Körbe und andere Waren das Familieneinkommen zu verbessern. Neudorff unterstützt dieses Projekt und kompensiert dadurch die restlichen Emissionen, die derzeit noch durch die Produktion entstehen. Es ist jedoch nur eine Stufe auf dem Weg zu noch mehr Nachhaltigkeit. (Neudorff)

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